Sonntag, 31.08.2014 • 00:13 Uhr

EN IT
VinothekForum OberderdingenMuseum Galerie AschingerhausWaldenser Häusle Großvillars

246 Besucher online • 0 angemeldet

Amtliche Bekanntmachungen und Nachrichten
Ausbildungsbeginn 2015
29.07.2014

 

 

 

 


Aktuelle Infos
Naturparkinfo
13.08.2014

 

Eppinger Linien - Kunst begegnet Geschichte

Der ca. 40 km lange Eppinger Linien-Weg im Bereich des Naturparks Stromberg-Heuchelberg zwischen Eppingen und Mühlacker wurde vor 30 Jahren als kulturhistorischer Wanderweg entlang der Eppinger Linien, der unter dem Türkenlouis 1695 errichteten Verteidigungsanlage, angelegt. Großplastiken des Gemminger Künstlers Hinrich Zürn, die im Laufe des Jahres 2014 entlang des Eppinger Linien-Wegs installiert wurden bzw. werden, sollen dazu beitragen, den Wanderweg touristisch attraktiver zu machen und als regionales Wanderhighlight aufzuwerten.

Die Installationen transportieren auf symbolhafte Weise thematische Inhalte zur spannenden deutsch-französischen Geschichte der Eppinger Linien, quasi als Fenster zur Regional- und Heimatgeschichte des Naturparks. Sie stellen zugleich aktuelle zeitgeschichtliche Bezüge her und geben Denkanstöße und Impulse für das Zusammenleben in einem friedlich vereinten Europa.

Mit geführten Wanderungen zu den Skulpturen, Familienprogramm, Bewirtung und musikalischer Umrahmung werden die Skulpturen am 28. September der Öffentlichkeit übergeben, dazu sind alle herzlich eingeladen.
In den kommenden Wochen werden wir im Fortschritt der Fertigstellung die Skulpturen und Installationen entlang der Eppinger Linien vorstellen.

Skulptur Weitblick, Kürnbach

Große Edelstahlspiegel mit barockisierendem Holzrahmen greifen unterschiedliche Facetten des Themas "Weitblick" auf. Der Türkenlouis bewies militärstrategischen Weitblick, als er erkannte, dass die Entscheidungsschlacht im Pfälzer Erbfolgekrieg nicht am Oberrhein stattfinden würde. Um möglichst viele Truppen in die Niederlande verlegen zu können, ließ er eine mit geringer Truppenstärke zu verteidigende Linie zwischen Neckargemünd und Pforzheim errichten. An Orten mit weitem Ausblick wie etwa am Kürnbacher Altenberg wurden Wachtürme errichtet, um feindliche Truppenbewegungen beobachten zu können. Heute genießen die Naturparkbesucher die herrlichen Ausblicke über den Kraichgau. Nach dem II. Weltkrieg zeigten Adenauer und De Gaulle politischen Weitblick, indem sie mit ihrem System institutionalisierter deutsch-französischer Begegnungen auf allen Ebenen die Basis für den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag (1963) legten und die "Erbfeindschaft" der beiden Nachbarn durch eine (mittlerweile 70jährige) Friedensperiode ablösten.

Zwei große Spiegel erlauben das Spiel mit der Perspektive: aus Sicht des Angreifers oder des Verteidigers, vor oder hinter der Linie. Verzerrungen der Spiegelbilder greifen die Vorgehensweise der Kriegspropaganda auf, Zerrbilder des "Feindes" zu verbreiten um damit Bevölkerung und die eigenen Truppen auf den Krieg einzustimmen.

 

Skulptur Zerstörung, Ötisheim

Das 17. Jahrhundert war gekennzeichnet durch einen praktisch 100jährigen Kriegszustand oder mindestens Kriegsbedrohung. Durch Kampfhandlungen, Kontributionen oder die Taktik der verbrannten Erde wurden große Teile der Region immer wieder verwüstet und entvölkert.

1692 fand die Schlacht bei Ötisheim statt. Nach dem Sieg der Franzosen wurden Ötisheim, Knittlingen, Bretten, Lienzingen, Kieselbronn niedergebrannt, 1693 wurde auch Illingen zerstört. Von Ötisheim blieben lediglich Kirche, Pfleghof und Rathaus stehen. Die Bevölkerung wurde buchstäblich bis aufs letzte Hemd ausgeplündert. Dürrmenz und Mühlacker wurden so gründlich ausgeräumt, dass "d'Spatze zur Platte hinauf sind, weil's bloß dort noch ebbes für sie zum Fressen geben hat". Und heute?

Im Jahr 2013 wurde das 50jährige Jubiläum des unter Adenauer und De Gaulle geschlossenen deutsch-französischen Freundschaftsvertrages gefeiert. Aus "Erbfeinden" wurden  gute Nachbarn. Die geschätzten Erbschaften in Deutschland belaufen sich derzeit auf jährlich mehr als 200 Mrd. €. Das Nettovermögen der Privathaushalte hat sich allein in den letzten 20 Jahren von 4,6 auf rund zehn Billionen Euro mehr als verdoppelt. Vererbtes Vermögen statt verbrannter Erde: Der Ertrag des Friedens. Kosovo, Syrien, Irak oder Israel zeigen: Frieden ist auch heute nichts Selbstverständliches.

Die Skulptur mit stilisierten Gebäuden aus Eichenholz, teilweise verkohlt, erinnert an die Brandschatzungen vor gut 300 Jahren. Die aktuellen, stark zerbeulten und verbogenen Ortsschilder der seinerzeit betroffenen Orte schaffen einen Bezug in die Gegenwart.

  

Erlebnisführungen mit den Naturparkführern

„Feuerstein und Zunder"

Brackenheim - Stockheim, Parkplatz beim Trimm-dich-Pfad

Freitag, 29. August, 16 Uhr

Die Beherrschung des Feuers stellt einen Meilenstein in der Geschichte der Menschheit dar. Feuerstein und Zunder zum Kennenlernen, Anfassen und natürlich Ausprobieren. Ein Feuer machen. Gemeinsam backen wir zusammen ein einfaches Brot, genannt Bannok.

Dauer ca. 2,5 Std. Kostenbeitrag 10.00 Euro inkl. Material (Backzutaten, Feuermachmaterial).

Dem Wetter angepasste Kleidung, Getränk, gutes Schuhwerk, Zeckenschutz bitte mitbringen.

Anmeldung und Info: Naturparkführerin Annette Pfeiffer, Telefon 0175 555 27 88, zabergast@web.de

 

„Mein eigener Löffel"

Zaberfeld, Naturparkzentrum

Samstag, 30. August,14 Uhr

Einen Löffel im Supermarkt kaufen das kann jeder. Einen Löffel in Steinzeittechnik herstellen - nun das hat und kann nicht jeder. Wie das geht, das lernt Ihr in diesem Kurs. Natürlich kann jeder sein Exemplar mit nach Hause nehmen.

Dauer 3 Std., Kostenbeitrag 10,00 € inkl. Material (Holz)

Gutes Schnitzmesser, Metallgrillzange bitte mitbringen.

Anmeldung und Info: Naturparkführerin Annette Pfeiffer, Telefon 0175 555 27 88, zabergast@web.de.

 

Sommerferienaktionen für Kinder im Naturpark

„5 Tage Abenteuer erleben auf den Spuren von Robin Hood und Marian"

Kinder von 6 -12 Jahren können mit den Naturparkführern Angelika Hering und Michael Wennes das Leben zu Zeiten Robin Hood 's erleben. Vom  Räuberlagerbau über das Herstellen einer Räuberausrüstung in der Naturwerkstatt und tägliche Räubermahlzeiten wie Waldsuppe und Räuberkartoffeln vom offenen Feuer bis zur Fährtensuche im Räuberwald wird so manches erlebt. Natur zum Anfassen wird hier zu einem spannenden, interessanten und unvergesslichen Abenteuer.

 

 


Aktuelle Infos
Septembermarkt 2014
13.08.2014

Am Dienstag, den 02. September 2014 findet in Oberderdingen der traditionelle Septembermarkt statt.

 

Im Bereich der Brettener Straße, des Amthofes und dem Marktplatz werden ca. 80 Marktbeschicker ihre Stände aufbauen.

 

Die Angebotspalette ist wieder sehr umfangreich und bietet für jeden etwas. Spiel- und Süßwaren, Geschenkartikel, Gewürze, Honig, Lederwaren, Textilien, Modeschmuck, Schuhe, Gardinen und vieles mehr wird auch in diesem Jahr wieder angeboten.

 Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen wie immer die Imbiss-Stände.

 

Die Landfrauen bewirten ihre Gäste in der Weingärtnergenossenschaft im Amthof. Neben einem Vesper werden Weine der Weingärtner Oberderdingen und alkoholfreie Getränke angeboten.

 

  

Kommen Sie und besuchen Sie den Septembermarkt 2014!


Amtliche Bekanntmachungen und Nachrichten
Kabelverlegungsarbeiten der EnBW
13.08.2014

 

Aufgrund einer geplanten Netzverbesserung zwischen Oberderdingen und Sternenfels wird durch die EnBW eine 20 KV Leitung in Oberderdingen verlegt.

 

Durch die derzeit geplanten Verlegungsarbeiten (s. Bericht an anderer Stelle) wird der Bereich des Gehweges entlang der EGO in der Flehinger Straße von Einmündung Bachstraße bis zum Fußgängerüberweg bei der EGO Pforte für die Fußgänger nicht nutzbar sein. Die Flehinger Straße (L 554) wird aufgrund der notwendigen Aufgrabungsarbeiten eingeengt werden. Ein Begegnungsverkehr wird trotzdem möglich sein. Im Bereich der erforderlichen Querungen bei der Einmündung Bachstraße sowie der Flehinger Straße in Höhe des Anwesens Nr. 65 kann es durch kurzfristige halbseitige Sperrungen ggf. zu Behinderungen des Durchgangsverkehrs kommen. Die Querung der Langwiesenstraße wird mittels Spülbohrung erfolgen, so dass es dort keine nennenswerte Verkehrsbehinderungen geben wird. Die Maßnahme wird am 18.08.2014 beginnen und voraussichtlich bis 10.09.2014 andauern.

 

 

Die Bevölkerung wird um Beachtung gebeten.


Amtliche Bekanntmachungen und Nachrichten
Buslinienverlegung am Septembermarkt
13.08.2014

 

Am Dienstag, den 02.09.2014 ist es anlässlich des Septembermarktes erforderlich, die Buslinie 143 (Flehingen über Oberderdingen nach Großvillars) und die Buslinie 144 (Bretten - Oberderdingen - Kürnbach) zu verlegen.

 

An diesem Tag können die Haltestellen Amthof und Freibad wegen des Marktes in der Ortsmitte nicht angefahren werden. Die Linienführung erfolgt an diesem Tag wie nachstehend dargestellt:

 

 Linie 143 ( Flehingen-Oberderdingen-Großvillars )

 

Die Linie 143 führt von der Stadtbahnhaltestelle im Industriegebiet über die Haltestellen Allmend, Blanco-Verwaltung, Mitte (bei E.G.O.-Verwaltungsgebäude) weiter nach Großvillars.                                                                                                                            

 

Linie 144 (Kürnbach -Oberderdingen -Bretten)

   

Die Linie 144 fährt von Kürnbach über die Haltestellen Lindenplatz und Mitte (bei E.G.O.-Verwaltungsgebäude) weiter nach Großvillars und Bretten

  

Da in der 34. und 35. KW auf Grund der Betriebsferien des Verlages kein Mitteilungsblatt erscheint, bitten wir die Bevölkerung bereits jetzt um Beachtung.

 


Weintipp
Weintipp August 2014
11.08.2014
Der kleine Weintipp: 2013 Grauburgunder "S" Edition
vom Weingut Lutz


Sehr geehrte Weinfreundinnen und Weinfreunde,

zum Ausklang der lauen Sommernächte ein echter Geheimtipp: Der "kleine Weintipp" freut sich, Ihnen in seiner 70. Ausgabe (ja: der siebzigsten!) den 2013er Graubugunder "S" Edition vom Weingut Lutz präsentieren zu dürfen. Ein Schmankerl ist der Lutz'sche Grauburgunder, einerseits, da er einen sehr hochwertigen 2013er darstellt. Andererseits, da er auf der offiziellen Preisliste vom Weingut Lutz nicht erscheint, d.h. man erhält ihn nur auf Nachfrage! Aber der Reihe nach. Der Grauburgunder "S" Edition kommt in der braunen bauchigen 0,75er-Flasche mit grünem Longcap-Schraubverschluss und dem bekannten Lutz-Etikett, auf dem die Amtsschreiberei dargestellt ist. Im Glas zeigt er ein dezentes Mittelgelb, für einen Grauburgunder also eher zart. Riecht man einmal in das Glas hinein, so fällt sofort auf, dass in diesem tollen Wein eine große Menge an Aromen "versammelt" ist, und es ist sehr auffällig, wie sich das Bukett ändert, wenn man das Glas kräftig schwenkt. So finden sich im Bukett blumig-süße Aromen (schwenken!) wie von Wiesenblumen, dazu exotische Anklänge (Banane und etwas Ananas). Ähnlich verhält es sich im Geschmack: Auch hier sind eine Fülle von unterschiedlichen Noten erkennbar wie zum Beispiel Aprikose (Tipp: einen großen Schluck nehmen), etwas Apfel, Anklänge von Honigmelone und vielleicht ein wenig weisse Johannisbeere. Im Abgang dominieren dann süße Aromen von reifer Birne, würzigem Honig und auch wieder blumige Noten. Durch die besagte Vielfalt von Geruchs- und Geschmacksaromen werden Sie möglicherweise einen anderen sensorischen Befund haben, aber genau das macht diesen Wein wirklich hochinteressant! Und - das ist immer noch das Wichtigste - er schmeckt einfach lecker und ist wunderbar süffig!

"Er hat 11,8% vol. Alkohol" meinte Manuel Lutz zu mir, als wir uns über seinen Grauburgunder "S" unterhielten (auf dem Etikett sind diese zu 12% gerundet), "und hatte 94 Grad Oechsle." Also ist er bereits deutlich im Spätlese-Bereich: Wow, für 2013 eine wirklich hervorragende Leistung und ein tolles Zeugnis für gute Arbeit im Weinberg! "Ich habe ihn bei 21 Gramm/Liter Restzucker abgestoppt." Damit ist die Glucose also vollständig vergoren, und der verbleibende Zucker ist praktisch ausschließlich Fructose (dies erkennt man daran, dass der Wein nicht nach Traubenzucker schmeckt, manche sagen dann auch, er sei nicht klebrig), die diesem schönen Grauburgunder die beschriebene fruchtige Note verleiht. Übrigens haben wir es hier mit einem waschechten Badener zu tun, er kommt aus der Lage Sickinger Humst. Zu empfehlen ist der Grauburgunder "S" zu Hähnchen süß-sauer, am Abend kann man ihn gerne als Begleiter zu frischen Haselnüssen genießen. Für 7,80 Euro (Stand: Juli 2014) erhält man einen hochwertigen Grauburgunder, der angesichts der großen Arbeit, die in ihm steckt, auf jeden Fall fair bepreist ist. Verkosten kann man ihn übrigens auf dem Hoffest des Weinguts Lutz am 30./31. August 2014.

Zu beziehen ist unser kleiner Weintipp des Monats heuer ausschließlich direkt beim Weingut Lutz. In der Vinothek  in Oberderdingen ist er nicht verfügbar.

Haben Sie Fragen oder Anregungen rund um die Oberderdinger bzw. Großvillarser Weine? Der "kleine Weintipp" ist per email unter weintipp@oberderdingen.de erreichbar.

 

Herzlichst, ihr 

Martin

 

Der nächste kleine Weintipp erscheint am 15. September 2014.


Freiwillige Feuerwehr Oberderdingen Abt. Oberderdingen
Aktuelles & Aktuelles Gesamtwehr (33-35/2014)
10.08.2014

Freiwillige Feuerwehr Oberderdingen, Abteilung Oberderdingen

 

Termine: 

Donnerstag, 07.08.14 -Samstag, 16.08.14

Zeltlager der Jugendfeuerwehr Oberderdingen in Dellstedt.

Dienstag, 19.08.14

Sport  ENTFÄLLT,  Ferien!

Freitag, 22.08.14

Sommernachtsdienst „Freibad", 19.30 Uhr Feuerwehrhaus.

Dienstag, 26.08.14

Sport  ENTFÄLLT,  Ferien!

Dienstag, 02.09.14

Sport  ENTFÄLLT,  Ferien!

Freitag, 05.09.14

Sommernachtsdienst, 19.30 Uhr Feuerwehrhaus.

Dienstag, 09.09.14

Sport  ENTFÄLLT,  Ferien!

Freitag-Sonntag,

12.-14.09.14

Jugendgruppenleiterlehrgang Teil 1.

Samstag, 13.09.14

Tag der offenen Tür BF Karlsruhe, 10-17 Uhr Westwache.

Dienstag, 16.09.14

Sport, 20.00 Uhr Aschingerhalle.

Freitag, 19.09.14

Dienst „UE 5 Technische Hilfe", 19.30 Uhr Feuerwehrhaus.

 

Feuerwehr erneut auf Bärenjagd im Rappengrund

(TP) Eine Menge Spaß hatten am vergangenen Freitag, 08.08.2014 die Kameraden/innen der Feuerwehrabteilung Oberderdingen bei ihrem zweiten Sommernachtsdienst während den Sommerferien. In der Zeit der großen Ferien findet kein regulärer Übungsdienst statt, gemeinsame kameradschaftliche Unternehmungen sorgen bei den Daheimgebliebenen aber für Abwechslung zum Alltag.

Dieses Mal stand dieser Sommernachtsdienst zum zweiten Mal unter dem Motto „Bogenschießen", organisiert durch unseren Kameraden und Bogenschießer Georg Florl. Nach der sehr guten Resonanz aus dem letzten Jahr gelang es ihm erneut den Kürnbacher Bogenbauer Manfred "Gigi" Jenz als echten Fachmann des Bogenschießens zu gewinnen. Er zeigte den Teilnehmern neben der richtigen Technik des traditionellen Bogenschießens ohne technische Hilfsmittel, wie Zielvorrichtungen oder Stabilisatoren, auch einen Einblick in die Kunst des Bogenbaus. Die handwerkliche Kunst und die so präzise Technik sorgte bei dem ein oder anderen für Erstaunen.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung und anfänglichen Schwierigkeiten in der praktischen Umsetzung gelang es den Teilnehmern mit zunehmender Übung und der tollen Anleitung immer öfter die Zielscheibe zu treffen. Auf dem Wiesenstück eines Kameraden im Gewann "Rappengrund" hatte jeder nach Belieben die Gelegenheit, völlig zwanglos diverse unterschiedliche, handgefertigte Holzlangbogen und Pfeile auszuprobieren und sich dabei ein bisschen wie Robin Hood oder Ötzi zu fühlen. Der Bogensport erfreut sich zunehmender Beliebtheit, und eignet sich hervorragend zur Entspannung und zur Teambildung.

Nachdem im Rappengrund passend zum Anlass ein Bär, ein Hirsch und andere Wildtiere gesichtet wurden, erfasste alle das Jagdfieber, und man bracht zur Bärenjagd auf: ein kleiner interner Wettkampf im 3D-Jagdschießen, bei dem Schaumstofftiere nach offiziellem Reglement getroffen werden mussten, sorgte für viel Spaß und rundete den überaus gelungenen Abend ab, den  man anschließend bei gemütlichem Beisammensein und Grillen am Lagerfeuer ausklingen ließ.

Herzlichen Dank an die Organisatoren um Georg Florl, an Manfred Jenz für den tollen Einblick in das Bogenschießen, an Waldemar Weisert für das Vorbereiten und zur Verfügung stellen seines Wiesengrundstücks sowie an Erich Rieth für die Mithilfe.

Fotos: TP (Feuerwehr Oberderdingen)

 

Altersabteilung Oberderdingen

 

Termine: 

Freitag, 05.09.14

Kameradschaftsdienst, 19.00 Uhr im Feuerwehrhaus.

Freitag, 10.10.14

Kameradschaftsdienst, 19.00 Uhr im Feuerwehrhaus.

  

Weitere Info`s und Bilder auch immer auf unserer Homepage unter:

www.feuerwehr.oberderdingen.de

 

Pressewart (MW)

 


Freiwillige Feuerwehr Oberderdingen Abt. Oberderdingen
Sicherheitstipps für den Sommer: Hitze, Starkregen, Gewitter,...
10.08.2014

Freiwillige Feuerwehr Oberderdingen, Gesamtwehr

 

Klimawandel und Bevölkerungsschutz: Starkregen, Hitze, Gewitter

Angebote des BBK für Experten und Bevölkerung

Nur wenige Wochen nach dem schadensträchtigen Sturmtief Ela setzen schwere Unwetter zurzeit besonders im Westen des Landes erneut zahlreiche Straßen und Keller unter Wasser. Die durch heftige Starkregen verursachten Überflutungen kosteten wiederum Menschen das Leben, führten zu Verletzungen und zogen enorme materielle Schäden nach sich. Für die Feuerwehren und Hilfsorganisationen bedeuten die wiederkehrenden Extremwetter immer wieder einen unermüdlichen Einsatz und auch die Bürgerinnen und Bürger müssen sich immer wieder darauf vorbereiten und schützen.

Das BBK bietet in diesem Zusammenhang Experten von Hilfsorganisationen und Feuerwehren sowie der Bevölkerung Informationen und Empfehlungen.

 

BBK beteiligt sich an Forschung zu Starkniederschlägen in Deutschland

Immer wieder wird angesichts der Schwere der Ereignisse auch die Frage gestellt, ob es sich bei der momentanen Unwetterfolge um Anzeichen des Klimawandels handelt. Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Zum einen kann man einzelne Ereignisse - egal wie heftig sie ausgefallen sind! - grundsätzlich nicht einer langfristigen Entwicklung zuschreiben. Zum anderen braucht man dazu lange Zeitreihen und diese waren, gerade wenn es um extreme Niederschläge geht, in der Vergangenheit nur schwer zu erstellen.

Das liegt daran, dass Niederschläge oft vergleichsweise lokale Ereignisse sind: In einem Stadtteil kann es sehr stark regnen, während es in der Nachbarschaft nur tröpfelt. Da man nicht überall Messstationen aufstellen kann, regnete es in der Vergangenheit häufig ‚daneben‘ und die Niederschlagsereignisse konnten nicht richtig gemessen werden. Um diesem Problem zu begegnen und Niederschläge flächendeckend zu erfassen, betreibt der Deutsche Wetterdienst seit 2001 ein Radarsystem. Zudem wurde ein Verfahren entwickelt, das die Stärken der beiden Messmethoden, Stationen und Radar, kombiniert. In einem kürzlich gestarteten Projekt der Strategischen Behördenallianz wird aus den so gewonnenen Informationen nun ein Überblick über das Niederschlagsgeschehen in Deutschland innerhalb der letzten 12 Jahre erstellt. Dieser Zeitraum ist zwar immer noch recht kurz, doch die Zeitreihe wird fortgeschrieben. Sie wird in Zukunft einen Baustein zur Beantwortung der Frage liefern, wie sich der Klimawandel auf die Niederschläge und insbesondere auf die extremen Starkregenereignisse in Deutschland auswirkt.

Die Ergebnisse des gerade gestarteten Projektes sind im Jahr 2016 zu erwarten. Informationen werden schon im Laufe der Bearbeitung über die Internetseite des Deutschen Wetterdienstes zur Verfügung gestellt (eine Verlinkung wird eingerichtet, sobald die Seite online zugänglich ist). Die Erkenntnisse, die im Rahmen des Projektes gewonnen werden, sollen einem breiten Nutzerkreis aus Bevölkerungsschutz aber auch räumlicher Planung zur Verfügung gestellt werden und fließen in den Umsetzungsprozess der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) ein.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor gebietsweise schauerartig verstärkten, zum Teil mit Gewittern durchsetzten Regenfällen. Dabei können mehr als 15 mm Regen in einer bzw. mehr als 20 mm in sechs Stunden fallen.

Wir geben Ihnen nachfolgend Tipps, wie Sie sich hierbei aber auch in den von der Hitze geprägten Sommertagen schützen können.

  

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Die hohen Temperaturen gefährden besonders ältere Menschen und Kleinkinder. In vielen Gebieten gilt außerdem eine erhöhte Waldbrandgefahr.  

Hitze

Damit Sie die Hitze gut überstehen, empfehlen wir Ihnen, folgende Punkte zu beachten.

  • Sorgen Sie für ausreichende Getränkevorräte und trinken Sie mindestens 2-3 Liter am Tag. Ideal sind Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte.
  • Decken Sie Ihren Mineralverlust, zum Beispiel durch salzhaltige Lebensmittel.
  • Wenn Sie im Freien arbeiten oder Sport treiben, tun Sie dies möglichst in den frühen Morgenstunden oder am Abend.
  • Tragen Sie lockere Kleidung.
  • Bei Aufenthalt im Freien sollten Sie zum Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung eine leichte Kopfbedeckung tragen. Achten Sie auch darauf, dass insbesondere Kinder sich nicht dauerhaft in der Sonne aufhalten.
  • Über Hitzewarnungen informiert Sie der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf seiner Warnkarte. Zusätzliche Informationen finden Sie auch in unserem Faltblatt „Hitze".

 

Unwetter

In Folge der Hitze besteht auch die Gefahr von Gewittern, Starkregen, Hagel, Sturmböen und örtliche Unwetter. Welche Regionen betroffen sind, erfahren Sie im Warnlagebericht Deutschland des DWD (http://www.dwd.de/dyn/app/ws/html/reports/DE_report_de.html).

Unwetter wie Gewitter und Starkregen können sich in sehr kurzer Zeit entwickeln und sind lokal oft begrenzt, so dass eine genaue Vorhersage häufig nicht möglich ist. Bitte beachten Sie bei Unwettern deshalb folgende Punkte:

  • Achten Sie auf Warnungen in den Medien.
  • Meiden Sie Anhöhen und die Nähe zu hohen Bäumen oder Strom- und Funkmasten.
  • Suchen Sie bei einem Gewitter Schutz in festen Gebäuden oder Autos. Vermeiden Sie dabei Kontakt zu metallischen Teilen.
  • Verlassen Sie bei Gewitter sofort jegliches Gewässer.
  • Trennen Sie elektrische Geräte vom Netz, um Überspannungsschäden zu vermeiden.
  • Zum Thema Unwetter und Gewitter finden Sie weitere Informationen in unserem Faltblatt Unwetter".

 

Waldbrandgefahr

In Teilen Deutschlands besteht aufgrund der hohen Temperaturen eine erhöhte Waldbrandgefahr. Eine Übersicht über die aktuelle Gefahrenlage in Ihrer Region können Sie ebenfalls beim DWD abrufen: http://www.dwd.de/waldbrandgefahr

Folgende Regeln sollten Sie bei erhöhter Waldbrandgefahr beachten:

  • Entzünden Sie keinesfalls Feuer im Wald.
  • Rauchen Sie nicht im Wald.
  • Lassen Sie keine Glasflaschen im Wald liegen. Durch den Brennglaseffekt kann ein Brand entstehen.
  • Stellen Sie Fahrzeuge nur auf ausgewiesenen und befestigten Flächen außerhalb des Waldes ab. Sonst können durch erhitzte Teile eines abgestellten Fahrzeugs, wie etwa dem Auspuff, Brände entstehen.
  • Wenn Sie einen Brand im Wald entdecken, rufen Sie sofort die Feuerwehr unter der Nummer 112.

Weitere Hinweise dazu finden Sie in unserem Faltblatt „Waldbrand".

  

Baden

Bei den anhaltend hohen Temperaturen laden überall Badestellen und Gewässer zur Abkühlung ein. Besonders beim Baden außerhalb von Schwimmbädern sollten Sie aber unbedingt die folgenden Sicherheits-Hinweise der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) beachten:

  • Schwimmen Sie nur an bewachten Badestellen und beachten Sie die Warnhinweise vor Ort.
  • Eltern sollten kleine Kinder am und im Wasser nie aus den Augen lassen und immer in Griffweite bleiben.
  • Beobachten Sie Ihre eigene Leistungsfähigkeit kritisch und werden Sie nicht übermütig.
  • Springen Sie nie in unbekannte Gewässer, sondern nur an ausgewiesenen Sprungbereichen. Kopfsprünge im Ufer- und Flachwasserbereich können lebensgefährlich sein oder schwerste, dauerhafte Schäden nach sich ziehen.
  • Luftmatratzen, Schlauchboote und Gummitiere sind gefährliches Spielzeug und können leicht abgetrieben werden.

 

Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBK, www.bbk.bund.de

 

Weitere Informationen gibt es unter www.bbk.bund.de und unter www.feuerwehr.oberderdingen.de

 


wichtige Informationen
wichtige Informationen
Ausbildung bei der Gemeinde
04.08.2014