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Amtliche Bekanntmachungen und Nachrichten
Flurbereinigung Bretten-Gölshausen (B 293), Landkreis Karlsruhe
30.07.2014

 

Anlagen

1 Öffentliche Bekanntmachung

1 Bescheinigung

hier als PDF:

 

B e s c h l u s s  vom 22.07.2014

hier als PDF:


Amtliche Bekanntmachungen und Nachrichten
Umlegungsverfahren „Storchenäcker, 1. BA
30.07.2014

Gemeinde Oberderdingen

Gemarkung Oberderdingen

 

 

Bekanntmachung des Umlegungsausschusses über die
Unanfechtbarkeit des Umlegungsplans

 

Der Umlegungsplan, bestehend aus Umlegungskarten und Umlegungsverzeichnis, der durch Beschluss des Umlegungsausschusses vom 18.02.2014 aufgestellt wurde, ist am 28.07.2014 für die Flurstücke

 

Nr.: 1757, 1758, 2876, 2897, 3324, 3325, 19411, 19947, 19948, 19949, 19950, 19951, 19952, 19953, 19954, 19955, 19956, 19957, 19958, 19959, 19960, 19961, 19962, 19963, 19964, 19965, 19966, 19967, 19968, 19969, 19970, 19971, 19972, 19973, 19974, 19975, 19976, 19977, 19978, 19979, 19980, 19981, 19982, 19983 19984, 19985, 19986, 19987, 19988, 19989, 19990, 19991, 19992, 19993, 19994, 19995, 19996, 19997, 19998, 19999, 20000, 20001, 20002, 20003, 20004, 20005, 20006, 20007, 20008

unanfechtbar geworden.

 

Mit dieser Bekanntmachung wird gemäß § 72 Abs. 1 BauGB (Baugesetzbuch in der geltenden Fassung)  der bisherige Rechtszustand durch den im Umlegungsplan vorgesehenen neuen Rechtszustand ersetzt.

Diese Bekanntmachung schließt die Einweisung neuer Eigentümer in den Besitz der zugeteilten Grundstücke ein.

Die Berichtigung des Grundbuchs und des Liegenschaftskatasters wird bei den zuständigen Behörden veranlasst. Bis zur Berichtigung des Grundbuchs ist die Einsicht in den Umlegungsplan jedem gestattet, der ein berechtigtes Interesse darlegt.

  

Rechtsmittelbelehrung

Gegen diese Bekanntmachung kann binnen sechs Wochen, vom Tage dieser Bekanntmachung an gerechnet, schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei der Umlegungsstelle -Bürgermeisteramt der Gemeinde Oberderdingen - Antrag auf gerichtliche Entscheidung gestellt werden.

Der Antrag muss den Verwaltungsakt bezeichnen, gegen den er sich richtet.

Er soll die Erklärung enthalten, inwieweit die Bekanntmachung angefochten wird und einen bestimmten Antrag enthalten. Er soll die Gründe sowie die Tatsachen und Beweismittel angeben, die zur Rechtfertigung des Antrages dienen.

Über den Antrag entscheidet das Landgericht Karlsruhe, Kammer für Baulandsachen. Die Frist wird nur gewahrt, wenn der Antrag innerhalb der genannten sechs Wochen bei der Umlegungsstelle der Gemeinde Oberderdingen eingeht.

Wird die Frist durch das Verschulden eines Bevollmächtigten oder eines Vertreters versäumt, so wird dessen Verschulden dem vertretenden Beteiligte zugerechnet.

Der Antrag auf gerichtliche Entscheidung kann ohne Rechtsanwalt gestellt werden. Für sämtliche weiteren prozessualen Erklärungen in der Hauptsache muss sich der Antragssteller dann aber eines vertretungsberechtigten Rechtsanwalts bedienen (§ 222 Abs. 4 BauGB)

 

 

Oberderdingen, den 31.07.2014

Vorsitzender des Umlegungsausschusses

gez. Thomas Nowitzki, Bürgermeister

 


Aktuelle Infos
Umsteigen auf Bus und Bahn
30.07.2014

 

Mit der CleverCard während der Südtangentensperrung staufrei unterwegs

 

Die unumgänglichen Sanierungsmaßnahmen auf der Südtangente werden Pendler in den Sommermonaten viele Nerven kosten. Deutlich schneller und bequemer ist da die Fahrt mit Bus und Bahn. Um Staugeplagten einen attraktiven Anreiz zum Umstieg zu schaffen, bietet der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) von Ende Juli bis Mitte September ein besonderes Tarifangebot an: Mit der CleverCard kann eine Person an selbst gewählten sieben aufeinanderfolgenden Tagen alle Busse und Bahnen im gesamten KVV-Gebiet unbegrenzt oft nutzen. Für gerade einmal 18 Euro geht es dann staufrei zur Arbeit und am Wochenende auf Ausflugs- oder Shoppingtour quer durch die Region.

 

Der Vorverkauf der CleverCard beginnt am Montag, 28. Juli. Der erste Geltungstag kann zwischen dem 31. Juli und 8. September frei gewählt werden. Das Angebot endet am 14. September. Erhältlich ist die Fahrkarte in den Karlsruher Kundenzentren am Marktplatz (Weinbrennerhaus), am Hauptbahnhof, im Kundenzentrum Stadtbus Bruchsal, in den Bürgerbüros Rastatt und Baden-Baden sowie im Ettlinger Stadtbahnhof. Außerdem kann die Sonderfahrkarte bequem im Online-Shop unter www.kvv-shop.de erworben werden.


Aktuelle Infos
Neuer Kreistag hat sich konstituiert
30.07.2014

 

36 neue Mitglieder gehören dem 91-köpfigen Gremium an

  

Kreis Karlsruhe. Zu seiner konstituierenden Sitzung kam der Kreistag am vergangenen Donnerstag in der Gondelsheimer Saalbachhalle zusammen. Mit 91 Mitgliedern ist der neue Kreistag - der neunte seit Bildung des „neuen" Landkreises Karlsruhe im Jahr 1973 - genauso groß wie der alte, 36 Mitglieder konnte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel neu im Gremium begrüßen. 16 Frauen gehören dem Gremium an. Auftakt der Sitzung machte die feierliche Verpflichtung, nachdem Kreisrat Ernst-Friedrich Schäfer als das an Lebensjahren älteste Mitglied stellvertretend für alle Mitglieder die Verpflichtungsformel verlesen hatte.

 

Als Vorsitzende wurden für die CDU-Fraktion (35 Mitglieder) Ulli Hockenberger und für die SPD-Fraktion (19 Mitglieder) Markus Rupp benannt. Der Fraktion der Freien Wähler hat sich mit der Wählervereinigung Unabhängige/Für Ettlingen - FE e.V. zusammengeschlossen, welche zwei Sitze errungen hatte, und kommt damit ebenfalls auf 19 Mitglieder; als Vorsitzender wurde Eberhard Roth benannt. Auf elf Sitze kommt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der Christine Geiger vorsitzt. Vorsitzender der FDP-Fraktion (vier Mitglieder) ist Willy Nees. Dem Gremium gehören weiterhin je ein Vertreter der Republikaner, der Linken sowie der Unabhängigen Liste an.

 

Zum 1. stellvertretenden Vorsitzenden des Kreistages wurde Josef Offele, zum 2. und 3. Stellvertreter Markus Rupp und Eberhard Roth gewählt. Modifiziert hat der Kreistag seine Geschäftsordnung: künftig ist der 1. stellvertretende Vorsitzende des Kreistags automatisch Mitglied des Ältestenrates und die Mindeststärke für Fraktionen wurde von fünf auf vier gesenkt.

 

Gewählt wurden im Folgenden die Mitglieder und Stellvertreter des Jugendhilfe- und Sozialausschusses, des Ausschusses für Umwelt und Technik, der gleichzeitig Betriebsausschuss für den Abfallwirtschaftsbetrieb ist, des Verwaltungsausschusses und des Ältestenrats. Ebenfalls gewählt wurden die Vertreter und Stellvertreter der Aufsichtsräte der Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH und der Regionale Kliniken Holding GmbH, der Jugendeinrichtung Schloss Stutensee, des Karlsruher Verkehrsverbundes, des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar, des Regionalverbandes „Mittlerer Oberrhein", des Nachbarschaftsverbandes Karlsruhe, des Eurodistrikts Regio Pamina, des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, des Örtlichen Beirats der gemeinsamen Einrichtung und des Aufsichtsrats der Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe GmbH. Daneben wählte der Kreistag die vom Landkreis zu entsendenden Mitglieder des Verwaltungsrats der Stiftung Frauenalb sowie die Deligierten bzw. Stellvertreter für die Landkreisversammlung.

 

Bildtext (v.l.n.r.): 91 Kreisrätinnen und Kreisräte gehören dem neunten Kreistag des Landkreises Karlsruhe an. In der Gondelsheimer Saalbachhalle fand die konstituierende Sitzung statt.


Aktuelle Infos
Vollsperrung der Kreisstraße 3569 zwischen Bretten und Ruit ab 4. August
30.07.2014

 

Kreis Karlsruhe. Von Montag, 4. August, bis voraussichtlich Montag, 18. August, wird die Kreisstraße 3569 zwischen Ortsausgang Bretten und Ruit für zwei Wochen voll gesperrt. Im Rahmen des Straßenerhaltungsprogramms des Landkreises wird ein neuer Fahrbahnbelag aufgetragen.

 

In dieser Zeit wird der Verkehr aus Bretten kommend über die B294 sowie im weiteren Verlauf die L611 sowie die K4520 nach Knittlingen umgeleitet. Fahrzeuge mit einer Gesamthöhe von maximal 3,00 m können zudem von der B294 über die Bauschlotter Straße direkt nach Ruit fahren. Der Verkehr aus Kleinvillars kommend wird in dieser Zeit über die K4520 sowie im weiteren Verlauf die B35 nach Bretten umgeleitet. Das Wohngebiet Wanne in Bretten ist noch über die B294 zu erreichen. Die Festhalle Ruit ist von Ruit aus zu erreichen.


Aktuelle Infos
Finanzierungssaldo der Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg stark zurückgegangen.
30.07.2014

 

Ausgaben drohen Einnahmen davonzulaufen

  

Finanzierungssaldo der Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg stark zurückgegangen.

  

Nachholbedarf bei Infrastrukturmaßnahmen weiterhin erheblich

 

Die Finanzsituation der Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg hat sich 2013 deutlich eingetrübt. Nachdem die Kommunen im Ländle im Jahr 2012 die beste Finanzsituation bundesweit vorzuweisen hatten, rutschten sie 2013 auf Platz sechs ab. Zwar erwirtschafteten sie erneut einen positiven Finanzierungssaldo, dieser fiel aber mit 415 Mio. Euro deutlich niedriger aus als im vergangenen Jahr mit 2,17 Mrd. Euro. Bei der heutigen Vorstellung des Gemeindefinanzberichts des Gemeindetags Baden-Württemberg rückte Gemeindetagspräsident Roger Kehle deshalb den Fokus bereits jetzt auf die verschiedenen Finanzverhandlungen, die den Kommunen bevorstehen: 2016 muss eine neue Vereinbarung über die Finanzbeziehungen mit dem Land ausgehandelt werden. Die Berechnungsgrundlage zur Förderung der Kleinkindbetreuung muss so schnell wie möglich korrigiert werden. 2019 läuft der Solidarpakt aus. 2020 wird die Schuldenbremse wirksam. Über die aktuellen Verhandlungen zum Solidaritätspakt zeigen sich die Kommunen verärgert: Bund und Länder haben sich allein an den Verhandlungstisch gesetzt, Städte und Gemeinden müssen vor der Türe warten. Der Gemeindetag befürchtet nun, dass Bund und Länder sich einigen und die Kommunen durch dieses Versäumnis spätestens 2019 zur Ader gelassen werden.

  

Gemeindetagsexperten besorgt über die Entwicklung der kommunalen Finanzlage 2013 und die Aussichten für 2014

  

„Wir waren im vergangenen Jahr optimistisch und haben für 2013 ein Plus in Höhe von 1,561 Mrd. Euro beim Finanzierungssaldo prognostiziert", stellte Gemeindetagspräsident Roger Kehle fest. Da man bereits Mitte 2013 von höheren Investitionsausgaben ausgegangen war, wurde zwar erwartet, dass die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben geringer werden würde. Dass sie mit ihrer Prognose um rund 1 Mrd. Euro zu hoch liegen würden, überraschte die Finanzexperten des Gemeindetags zunächst dennoch. Ihre aktuellen Berechnungen fördern die Gründe für diesen drastischen Unterschied aber klar zutage. Die Steuereinnahmen sind zwar weiterhin ordentlich und stiegen moderat um 1,7 Prozentpunkte an (plus 216 Mio. Euro). Viel dynamischer entwickelten sich jedoch die Ausgaben. Zum einen haben Städte und Gemeinden kräftig investiert, rund 500 Mio. Euro mehr als im Vorjahr, um das enorme Investitionsdefizit abzubauen. Zusätzlich schlugen die laufenden Ausgaben zu Buche, beispielsweise der Personalaufwand (plus 385 Mio. Euro), der primär den Bereich Bildung und Betreuung umfasst, sowie die Ausgaben für soziale Leistungen, insbesondere die Sozial- und Jugendhilfe (plus 460 Mio. Euro). Auch für den laufenden Sachaufwand, wie beispielsweise die Energiekosten, musste in den Rathäusern mehr Geld ausgegeben werden (plus 430 Mio. Euro). Was das für die Kommunen im Land bedeutet, fasste Gemeindetagspräsident Kehle kurz und prägnant zusammen: „Die Haushalte der meisten Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg sind trotz guter konjunktureller Lage auf Kante genäht. Wir sind aufgrund der steigenden strukturellen Ausgabeverpflichtungen nun nicht in der Lage, antizyklisch zu wirtschaften und für schlechte Zeiten vorzusorgen. Wie sich die Konjunktur entwickeln wird, weiß aber niemand."

 

Für 2014 erwartet der Gemeindetag sogar einen negativen Finanzierungssaldo von rund minus 350 Mio. Euro. Aus Sicht des Gemeindetags ist das ein deutliches Alarmsignal. Eine Stärke der Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg war bisher nämlich, dass sie in konjunkturell schwierigen Zeiten - wie in der Folge der Wirtschaftskrise - wenigstens auf ihre Rücklagen setzen konnten, die sie in guten Zeiten erwirtschaftet hatten. Dieses Steuerungsinstrument ist aufgrund der aktuellen Situation stark gefährdet.

 

Viel Geld investiert, aber nur die Spitze des Investitionsberges abgebaut

 

Die Kommunen in Baden-Württemberg haben im vergangenen Jahr insgesamt Mittel in Höhe von 4,86 Mrd. Euro investiert, 2,99 Mrd. Euro entfielen dabei allein auf Baumaßnahmen (siehe Grafik Bau- und Investitionsausgaben der Gemeinden/Gemeindeverbände in Baden-Württemberg). Damit lagen sie im Pro-Kopf-Vergleich mit rund 282 Euro je Einwohner deutlich über dem Bundesdurchschnitt mit rund 202 Euro je Einwohner. Auch die Ergebnisse des jüngsten KfW-Kommunalpanels verzeichnen für 2013 einen leichten Zuwachs bei den bundesweiten Investitionen. Den größten Anteil machen dabei Investitionen in den Bereich „Straßen und Verkehrsinfrastruktur" aus. Der Investitionsrückstand liegt allerdings bundesweit noch immer bei 118 Mrd. Euro, hiervon entfallen auf Baden-Württemberg ca. 20,5 Mrd. Euro (17%). „Wir können daher noch immer nicht von Entwarnung sprechen", mahnt Roger Kehle. „Straßen und Infrastruktur bleiben unsere Problemkinder. Wir tun zwar, was wir können, aber aufgelöst haben wir den Investitionsstau noch lange nicht."

 

Gelungener Ausbau der Kinderbetreuung erfreulich, Folgekosten aber enorm

 

Die Mitte Juli veröffentlichten Statistiken über den Ausbau der Kinderbetreuung für unter 3-jährige haben gezeigt, dass die Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg auch 2013/2014 nicht in ihren Anstrengungen nachgelassen und stetig neue Betreuungsplätze geschaffen haben. Die befürchtete Klagewelle nach der Einführung des Rechtsanspruchs im August 2013 blieb aus. „Städte und Gemeinden haben gezeigt, dass sie sich ihrer Verantwortung für die Kinder und Familien vor Ort bewusst sind", so der Gemeindetagspräsident. „Wir haben 2011 mit dem Pakt für Familien mit Kindern zweifellos eine unter den damals bekannten Voraussetzungen gute Vereinbarung erzielt. Die Entwicklung in den vergangenen drei Jahren hat aber neue Erkenntnisse zu den vereinbarten Berechnungsgrundlagen zu Tage gebracht, die es erforderlich machen, mit der Landesregierung zu sprechen", kündigte Kehle an.

 

Vereinbarung über die Finanzbeziehungen zwischen Land und Kommunen muss vor der Landtagswahl geschlossen werden

 

Die bisherige Vereinbarung über die Finanzverteilung zwischen Land und Kommunen hat auf beiden Seiten für Planungssicherheit gesorgt. „Wir erwarten auch für den nächsten Finanzpakt ab 2016 wieder eine für beide Seiten annehmbare Lösung", sagte Roger Kehle. „Deshalb wollen wir noch vor der Landtagswahl 2016 eine neue Vereinbarung mit dem Land verhandeln und beschließen."  

 

Neuregelung der Finanzbeziehungen Bund-Länder: Kommunen müssen bei Verhandlungen draußen bleiben

 

Der überproportionale Anstieg der Ausgaben droht die kommunalen Haushalte an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit zu bringen (siehe auch Grafik Einnahmen und Ausgaben der laufenden Rechnung der Gemeinden/Gemeindeverbände in Baden-Württemberg). Die Entscheidungsträger in den Rathäusern werden sich in Zukunft die Frage stellen müssen, wie sie die dringend notwendigen Investitionen in die Infrastruktur finanzieren sollen. Die Kommunen erwarten deshalb von Bund und Ländern eine Regelung, um insbesondere die jedes Jahr weiter steigenden Sozialausgaben wirkungsvoll zu begrenzen. Völlig inakzeptabel ist für den Gemeindetag, dass die kommunalen Vertreter bei den aktuellen Verhandlungen über die Neuregelung der Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern draußen bleiben müssen. „Es kann nicht sein, dass die sechzehn Bundesländer und der Finanzminister hinter verschlossener Tür den großen Batzen Geld untereinander verteilen und den Kommunen danach noch ein paar Heller zum Trost hinwerfen", bemerkt Roger Kehle und fügt nachdrücklich hinzu: „Städte und Gemeinden erwarten einen angemessenen Beitrag aus der Weiterentwicklung des Solidaritätszuschlags. Es wird höchste Zeit, diese Mittel nach Bedarf und nicht mehr nach geografischer Lage zu verteilen."

 


Aktuelle Infos
Landkreis Karlsruhe und Rhein-Neckar-Kreis kooperieren bei Breitbandausbau
30.07.2014

Vorreiter in Baden-Würrtemberg

Landkreis Karlsruhe und Rhein-Neckar-Kreis kooperieren bei Breitbandausbau     

 

Kreis Karlsruhe. Beim Ausbau des Breitbandnetzes wollen der Landkreis Karlsruhe und der Rhein-Neckar-Kreis künftig eng zusammenarbeiten. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten die Landräte Dr. Christoph Schnaudigel und Stefan Dallinger am vergangenen Freitag im Beisein von Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Alexander Bonde im Feuerwehrhaus St. Leon-Rot in unmittelbarer Nähe der Kreisgrenzen.

 

„So weit wie hier ist sonst noch niemand", lobte der Minister die Initiativen der beiden Kreise und unterstrich gleichzeitig die Bedeutung einer leistungsstarken flächendeckenden Breitbandinfrastruktur. Über die Breitbandinitiative II fördere das Land Baden-Württemberg deshalb derartige Initiativen und freute sich, dass die beiden Kreise eine Vorreiterrolle übernommen haben. „Der Breitbandausbau genießt bei uns obere Priorität", sagte Landrat Stefan Dallinger. Der Landkreis werde hierzu mit seinen 54 Städten und Gemeinden einen Zweckverband gründen, der nebenbei im übrigen auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kommunen steigere. „Im Landkreis Karlsruhe wird hierzu eine Gesellschaft gegründet", erläuterte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, der den kommunalen Initiativen auch deshalb vieles abgewinnen kann, weil dadurch die Verunsicherung, die in vielen Kommunalparlamenten herrsche, beseitigt werden könne und Quasi-Monopolisten auf den Boden der Tatsachen geholt werden würden.

Die Zielrichtung ist bei beiden Kreisen gleich: sie wollen leistungsfähige Datenautobahnen, sogenannte Backbones, schaffen, an die die Städte und Gemeinden angeschlossen werden können. Beide Landräte unterstrichen, dass ein solches Unterfangen nur mit massiver Unterstützung des Landes funktionieren könne und dankten dem Minister sowohl für die finanzielle wie auch die Verfahrenstechnische Unterstützung. Für die Bürgermeister der Landkreiskommunen sprachen die Vorsitzenden der Kreisverbände Karlsruhe und Rhein-Neckar im gemeindetag Baden Württemberg Thomas Nowitzki und Hans-Dieter Weis. Durch das kreisweite Vorgehen könne die Transparenz maßgeblich gesteigert und die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern im gleichen Maße minimiert werden. Beide Rathauschefs waren sich aber einig, dass die nun geschlossene Vereinbarung nicht der Schlusspunkt, sondern vielmehr ein Auftakt ist. „Da kommt richtig viel Arbeit auf uns zu", so Nowitzki.

 

Konkret vereinbart wurde, dass die beiden geplanten kreisweiten Netze miteinander verbunden und die Suche des Betreibers gemeinsam in einer EU-weiten Ausschreibung durchgeführt wird, was deutlich wirtschaftlichere Ausschreibungsergebnisse erwarten lässt. Daneben verpflichteten sich beide Kreise zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

 

 

Bildtext): Unterzeichneten einen Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau: Landrat Stefan Dallinger und Landrat Dr. Christoph Schnaudigel (li. und re. sitzend) im Beisein von Minister Alexander Bonde (Bildmitte und den Vorsitzenden der Bürgermeister in den Kreisverbänden des Gemeindetags Baden-Württemberg Thomas Nowitzki und Rhein-Neckar Hans-Dieter Weis sowie stellv. Bürgermeister von St-Leon-Rot Rudi Heger (v.r.n.l.)

 

 


Aktuelle Infos
Sommerferientipps für die Region Kraichgau-Stromberg
30.07.2014

  

 

Lebendige Geschichte mit Spezialeffekten

Sommerferientipps hier als PFD:


Jugentreff „Ratzeputz“
Sommerpause im Jugendtreff und der Spielscheune
30.07.2014

 

Jugendtreff

Der Jugendtreff hat während den Sommerferien geschlossen und wünscht allen Jugendlichen schöne Sommerferien. Nach den Sommerferien öffnet der Jugendtreff wieder wie gewohnt.

Am Sonntag war der Jugendtreff mit der Spielscheune  mit einem Stand am Torwächterfest vertreten. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Jugendlichen für die motivierte Mitarbeit bei den Angeboten für die Kinder. 

 

Sachspenden für die Ortsranderholung:

Um möglichst eine große Auswahl an Bastelangeboten anbieten zu können suchen wir: Teppiche in verschiedenen Größen, Sonnenschirme mit Ständer, Blumentöpfe, Holzscheite und Kanthölzer, Hasenzaun und Ähnliches.

Vielen Dank für jede Unterstützung. Rufen Sie einfach im Jugendtreff an: 07045 / 201274 oder senden Sie eine E-Mail an Ortsranderholung@Oberderdingen.de

 

Spielscheune:

Die Öffnungszeiten der Spielscheune: Montag - Samstag von 14.30 - 18.30 Uhr. Es stehen Ihnen immer zwei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Fragen oder für Absprachen zur Verfügung. Außerhalb der Öffnungszeiten erreichen Sie die Spielscheune nur per Email unter Spielscheune@Oberderdingen.de  

Die Spielscheune macht im August Sommerpause. Das Team der Spielscheune wünscht schöne Ferien und öffnet ab Montag, 1. September wieder wie gewohnt von 14.30 - 18.30 Uhr. 

 


Aktuelle Infos
Sommeröffnungszeiten der Vinothek
29.07.2014