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E-Tipp August

01.08.2017

CO2-arm und bequem mobil

 

„Jedem Deutschen sein Auto“ war gestern. Heute setzen viele auf Car-Sharing, Bahn, (E-)Bike oder Bus. Viele nützliche Informationen hierzu bietet Ihnen die unabhängige Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe

 

Das eigene Auto erscheint immer noch vielen Menschen als komfortabelstes Fortbewegungsmittel. Ist es das wirklich? Immer längere Staus, immer höhere Feinstaubbelastungen und nervige Parkplatzsucherei sprechen oft dagegen.

 

„Nach einem Monat Testphase sind viele erstaunt. Es ist einfach und angenehm, sich umweltfreundlich fortzubewegen“, sagt Birgit Schwegle, Geschäftsführerin der Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe. Die Städte werden immer radfreundlicher, für Bahn und Bus gibt es günstige Tickets und das Car-Sharing-Netz wird immer dichter. Dafür sorgt auch zeozweifrei unterwegs, ein Car-Sharing-Projekt in einigen Kommunen des Landkreises Karlsruhe, das Schwegle mit initiiert hat (www.zeozweifrei-unterwegs.de). Für mobile Klimaschützer hat sie folgende Tipps:

 

Fahrräder, E-Bikes oder Füße sind der Favorit für kurze und mittlere Strecken, Frischluft- und Bewegungsfans sowie überzeugte Radler. Pluspunkte sind der Null-CO2-Ausstoß, der sportliche Aspekt, die Flexibilität und geringe Kosten. Die Nachteile: Für Fernfahrten und allzu schlechtes Wetter eher ungeeignet; je nach Gelände und Wetter schweißtreibend. Tipps: Ein regelmäßig gewartetes Rad rollt besser. In vielen Städten gibt es Verleihsysteme. Fahrradlobbyisten: Allgemeiner Deutscher Fahrradclub (ADFC) (www.adfc.de)

 

Öffentlichen Nahverkehr mögen Pendler, Einkäufer, Jung und Alt. Pluspunkte sind ein verhältnismäßig geringer CO2-Ausstoß, das Teilen eines Fahrzeugs durch viele Menschen, Zuverlässigkeit und Flexibilität. Oft gibt es kostengünstige Jobtickets und eine Kombi mit Car-Sharing. Die Nachteile: Schlechtere Verbindungen auf dem Land sowie abends und nachts; starre Fahrpläne. Tipp: In vielen Verkehrsverbünden dürfen Fahrräder in die Bahn. Klimafreundlich mobil: Verkehrsclub Deutschland (VCD) (www.vcd.org)

 

Bahn und Fernbus rollen für alle, die beim Fahren gerne dösen, lesen oder surfen. Ein vergleichsweise geringer CO2-Ausstoß, das entspannte Ankommen, sinnvoll genutzte Zeit und die teilweise sehr günstigen Angebote gehen aufs Plus-Konto. Als nachteilig empfindet mancher die Gepäckschlepperei. Tipps: Trip mit Car-Sharing kombinieren, Gepäck vorher aufgeben, Nachtzug nehmen für lange Strecken. Fahrgastrechte im Fern- und Nahverkehr: Pro Bahn (www.pro-bahn.de)

 

Elektroauto, Car-Sharing und die Mitfahrgelegenheit (MFG) sind perfekt für Kommunikative, Umweltschützer und kühle Rechner. Als Pluspunkte zählen ein verminderter CO2-Ausstoß. Der Verkehrslärm und die Wartungskosten sinken, MFG schaffen Platz auf unseren viel genutzten Straßen. Die Nachteile: Nicht vor der Haustür (Car-Sharing, MFG); hohe Anschaffungskosten und eine derzeit noch geringe Reichweite (E-Auto). Tipp: Der Umweltbonus des BAFA für den Kauf eines Elektrofahrzeugs. (www.bafa.de ->Privatpersonen->Elektromobilität)

 

Egal, welches Fahrzeug Sie nehmen: Wenn Sie Tipps für einen klimafreundlichen Alltag suchen, führt Ihr Weg zur Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe . Deren Fachleute informieren Sie auf Wunsch auch über energetische Modernisierung Ihres Zuhauses und unterstützen Sie beim Energiesparen. Vereinbaren Sie einen Termin: E-Mail buergerberatung@uea-kreiska.de, Telefon 0721 / 936 99690