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Amtliche Bekanntmachungen und Nachrichten

Beginn der Vegetationszeit am 1. März

01.02.2018

Das Entfernen von Bäumen und Sträuchern ist nur noch bis zum 28. Februar 2018 erlaubt! Ab dem Beginn der Vegetationszeit am 1. März gelten die nachfolgend abgedruckten gesetzlichen Regelungen. Schonende Pflegeschnitte sind ganzjährig zulässig.

 

Nach § 39 Abs. 5 Bundessnaturschutzgesetz (BNatSchG) ist es verboten,

  • die Bodendecke auf Wiesen, Feldrainen, Hochrainen und ungenutzten Grundflächen sowie an Hecken und Hängen abzubrennen oder nicht land-, forst- oder fischereiwirtschaftlich genutzte Flächen so zu behandeln, dass die Tiere- oder Pflanzenwelt erheblich beeinträchtigt wird,
  • Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen,
  • Röhrichte in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September zurückzuschneiden, außerhalb dieser Zeiten dürfen Röhrichte nur in Abschnitten zurückgeschnitten werden,
  • ständig wasserführende Gräben unter Einsatz von Grabenfräsen zu räumen, wenn dadurch der Naturhaushalt, insbesondere die Tierwelt erheblich beeinträchtigt wird.

 

Die Verbote gelten nicht für 

 

  • behördlich angeordnete Maßnahmen,
  1. Maßnahmen, die im öffentlichen Interesse nicht auf andere Weise oder zu anderen Zeiten durchgeführt werden können, wenn sie Behördlich durchgeführt werden,
  2. behördlich zugelassen sind oder
  3. der Gewährleistung der Verkehrssicherheit dienen,
  • nach § 15 BNatschG zulässige Eingriffe in Natur und Landschaft,
  • zulässige Bauvorhaben, wenn nur geringfügiger Gehölzbewuchs zur Verwirklichung der Baumaßnahmen beseitigt werden muss.

 

Weiter gehende Schutzvorschriften, insbesondere zu Biotopen und ausgewiesenen Schutzgebieten, bleiben hiervon unberührt!

 

Die Maßnahmen sind möglichst schonend durchzuführen. Das Verbot dient dem Erhalt der Lebensstätten von Tier- und Pflanzenarten und schützt vor allem Vögel in der Brut- und Aufzuchtzeit.

 

 

Die Gemeindeverwaltung bittet um Beachtung!