Samstag, 23.08.2014 • 17:20 Uhr

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Freiwillige Feuerwehr Oberderdingen Abt. Oberderdingen
Aktuelles & Aktuelles Gesamtwehr (33-35/2014)
10.08.2014

Freiwillige Feuerwehr Oberderdingen, Abteilung Oberderdingen

 

Termine: 

Donnerstag, 07.08.14 -Samstag, 16.08.14

Zeltlager der Jugendfeuerwehr Oberderdingen in Dellstedt.

Dienstag, 19.08.14

Sport  ENTFÄLLT,  Ferien!

Freitag, 22.08.14

Sommernachtsdienst „Freibad", 19.30 Uhr Feuerwehrhaus.

Dienstag, 26.08.14

Sport  ENTFÄLLT,  Ferien!

Dienstag, 02.09.14

Sport  ENTFÄLLT,  Ferien!

Freitag, 05.09.14

Sommernachtsdienst, 19.30 Uhr Feuerwehrhaus.

Dienstag, 09.09.14

Sport  ENTFÄLLT,  Ferien!

Freitag-Sonntag,

12.-14.09.14

Jugendgruppenleiterlehrgang Teil 1.

Samstag, 13.09.14

Tag der offenen Tür BF Karlsruhe, 10-17 Uhr Westwache.

Dienstag, 16.09.14

Sport, 20.00 Uhr Aschingerhalle.

Freitag, 19.09.14

Dienst „UE 5 Technische Hilfe", 19.30 Uhr Feuerwehrhaus.

 

Feuerwehr erneut auf Bärenjagd im Rappengrund

(TP) Eine Menge Spaß hatten am vergangenen Freitag, 08.08.2014 die Kameraden/innen der Feuerwehrabteilung Oberderdingen bei ihrem zweiten Sommernachtsdienst während den Sommerferien. In der Zeit der großen Ferien findet kein regulärer Übungsdienst statt, gemeinsame kameradschaftliche Unternehmungen sorgen bei den Daheimgebliebenen aber für Abwechslung zum Alltag.

Dieses Mal stand dieser Sommernachtsdienst zum zweiten Mal unter dem Motto „Bogenschießen", organisiert durch unseren Kameraden und Bogenschießer Georg Florl. Nach der sehr guten Resonanz aus dem letzten Jahr gelang es ihm erneut den Kürnbacher Bogenbauer Manfred "Gigi" Jenz als echten Fachmann des Bogenschießens zu gewinnen. Er zeigte den Teilnehmern neben der richtigen Technik des traditionellen Bogenschießens ohne technische Hilfsmittel, wie Zielvorrichtungen oder Stabilisatoren, auch einen Einblick in die Kunst des Bogenbaus. Die handwerkliche Kunst und die so präzise Technik sorgte bei dem ein oder anderen für Erstaunen.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung und anfänglichen Schwierigkeiten in der praktischen Umsetzung gelang es den Teilnehmern mit zunehmender Übung und der tollen Anleitung immer öfter die Zielscheibe zu treffen. Auf dem Wiesenstück eines Kameraden im Gewann "Rappengrund" hatte jeder nach Belieben die Gelegenheit, völlig zwanglos diverse unterschiedliche, handgefertigte Holzlangbogen und Pfeile auszuprobieren und sich dabei ein bisschen wie Robin Hood oder Ötzi zu fühlen. Der Bogensport erfreut sich zunehmender Beliebtheit, und eignet sich hervorragend zur Entspannung und zur Teambildung.

Nachdem im Rappengrund passend zum Anlass ein Bär, ein Hirsch und andere Wildtiere gesichtet wurden, erfasste alle das Jagdfieber, und man bracht zur Bärenjagd auf: ein kleiner interner Wettkampf im 3D-Jagdschießen, bei dem Schaumstofftiere nach offiziellem Reglement getroffen werden mussten, sorgte für viel Spaß und rundete den überaus gelungenen Abend ab, den  man anschließend bei gemütlichem Beisammensein und Grillen am Lagerfeuer ausklingen ließ.

Herzlichen Dank an die Organisatoren um Georg Florl, an Manfred Jenz für den tollen Einblick in das Bogenschießen, an Waldemar Weisert für das Vorbereiten und zur Verfügung stellen seines Wiesengrundstücks sowie an Erich Rieth für die Mithilfe.

Fotos: TP (Feuerwehr Oberderdingen)

 

Altersabteilung Oberderdingen

 

Termine: 

Freitag, 05.09.14

Kameradschaftsdienst, 19.00 Uhr im Feuerwehrhaus.

Freitag, 10.10.14

Kameradschaftsdienst, 19.00 Uhr im Feuerwehrhaus.

  

Weitere Info`s und Bilder auch immer auf unserer Homepage unter:

www.feuerwehr.oberderdingen.de

 

Pressewart (MW)

 


Sicherheitstipps für den Sommer: Hitze, Starkregen, Gewitter,...
10.08.2014

Freiwillige Feuerwehr Oberderdingen, Gesamtwehr

 

Klimawandel und Bevölkerungsschutz: Starkregen, Hitze, Gewitter

Angebote des BBK für Experten und Bevölkerung

Nur wenige Wochen nach dem schadensträchtigen Sturmtief Ela setzen schwere Unwetter zurzeit besonders im Westen des Landes erneut zahlreiche Straßen und Keller unter Wasser. Die durch heftige Starkregen verursachten Überflutungen kosteten wiederum Menschen das Leben, führten zu Verletzungen und zogen enorme materielle Schäden nach sich. Für die Feuerwehren und Hilfsorganisationen bedeuten die wiederkehrenden Extremwetter immer wieder einen unermüdlichen Einsatz und auch die Bürgerinnen und Bürger müssen sich immer wieder darauf vorbereiten und schützen.

Das BBK bietet in diesem Zusammenhang Experten von Hilfsorganisationen und Feuerwehren sowie der Bevölkerung Informationen und Empfehlungen.

 

BBK beteiligt sich an Forschung zu Starkniederschlägen in Deutschland

Immer wieder wird angesichts der Schwere der Ereignisse auch die Frage gestellt, ob es sich bei der momentanen Unwetterfolge um Anzeichen des Klimawandels handelt. Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Zum einen kann man einzelne Ereignisse - egal wie heftig sie ausgefallen sind! - grundsätzlich nicht einer langfristigen Entwicklung zuschreiben. Zum anderen braucht man dazu lange Zeitreihen und diese waren, gerade wenn es um extreme Niederschläge geht, in der Vergangenheit nur schwer zu erstellen.

Das liegt daran, dass Niederschläge oft vergleichsweise lokale Ereignisse sind: In einem Stadtteil kann es sehr stark regnen, während es in der Nachbarschaft nur tröpfelt. Da man nicht überall Messstationen aufstellen kann, regnete es in der Vergangenheit häufig ‚daneben‘ und die Niederschlagsereignisse konnten nicht richtig gemessen werden. Um diesem Problem zu begegnen und Niederschläge flächendeckend zu erfassen, betreibt der Deutsche Wetterdienst seit 2001 ein Radarsystem. Zudem wurde ein Verfahren entwickelt, das die Stärken der beiden Messmethoden, Stationen und Radar, kombiniert. In einem kürzlich gestarteten Projekt der Strategischen Behördenallianz wird aus den so gewonnenen Informationen nun ein Überblick über das Niederschlagsgeschehen in Deutschland innerhalb der letzten 12 Jahre erstellt. Dieser Zeitraum ist zwar immer noch recht kurz, doch die Zeitreihe wird fortgeschrieben. Sie wird in Zukunft einen Baustein zur Beantwortung der Frage liefern, wie sich der Klimawandel auf die Niederschläge und insbesondere auf die extremen Starkregenereignisse in Deutschland auswirkt.

Die Ergebnisse des gerade gestarteten Projektes sind im Jahr 2016 zu erwarten. Informationen werden schon im Laufe der Bearbeitung über die Internetseite des Deutschen Wetterdienstes zur Verfügung gestellt (eine Verlinkung wird eingerichtet, sobald die Seite online zugänglich ist). Die Erkenntnisse, die im Rahmen des Projektes gewonnen werden, sollen einem breiten Nutzerkreis aus Bevölkerungsschutz aber auch räumlicher Planung zur Verfügung gestellt werden und fließen in den Umsetzungsprozess der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) ein.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor gebietsweise schauerartig verstärkten, zum Teil mit Gewittern durchsetzten Regenfällen. Dabei können mehr als 15 mm Regen in einer bzw. mehr als 20 mm in sechs Stunden fallen.

Wir geben Ihnen nachfolgend Tipps, wie Sie sich hierbei aber auch in den von der Hitze geprägten Sommertagen schützen können.

  

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Die hohen Temperaturen gefährden besonders ältere Menschen und Kleinkinder. In vielen Gebieten gilt außerdem eine erhöhte Waldbrandgefahr.  

Hitze

Damit Sie die Hitze gut überstehen, empfehlen wir Ihnen, folgende Punkte zu beachten.

  • Sorgen Sie für ausreichende Getränkevorräte und trinken Sie mindestens 2-3 Liter am Tag. Ideal sind Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte.
  • Decken Sie Ihren Mineralverlust, zum Beispiel durch salzhaltige Lebensmittel.
  • Wenn Sie im Freien arbeiten oder Sport treiben, tun Sie dies möglichst in den frühen Morgenstunden oder am Abend.
  • Tragen Sie lockere Kleidung.
  • Bei Aufenthalt im Freien sollten Sie zum Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung eine leichte Kopfbedeckung tragen. Achten Sie auch darauf, dass insbesondere Kinder sich nicht dauerhaft in der Sonne aufhalten.
  • Über Hitzewarnungen informiert Sie der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf seiner Warnkarte. Zusätzliche Informationen finden Sie auch in unserem Faltblatt „Hitze".

 

Unwetter

In Folge der Hitze besteht auch die Gefahr von Gewittern, Starkregen, Hagel, Sturmböen und örtliche Unwetter. Welche Regionen betroffen sind, erfahren Sie im Warnlagebericht Deutschland des DWD (http://www.dwd.de/dyn/app/ws/html/reports/DE_report_de.html).

Unwetter wie Gewitter und Starkregen können sich in sehr kurzer Zeit entwickeln und sind lokal oft begrenzt, so dass eine genaue Vorhersage häufig nicht möglich ist. Bitte beachten Sie bei Unwettern deshalb folgende Punkte:

  • Achten Sie auf Warnungen in den Medien.
  • Meiden Sie Anhöhen und die Nähe zu hohen Bäumen oder Strom- und Funkmasten.
  • Suchen Sie bei einem Gewitter Schutz in festen Gebäuden oder Autos. Vermeiden Sie dabei Kontakt zu metallischen Teilen.
  • Verlassen Sie bei Gewitter sofort jegliches Gewässer.
  • Trennen Sie elektrische Geräte vom Netz, um Überspannungsschäden zu vermeiden.
  • Zum Thema Unwetter und Gewitter finden Sie weitere Informationen in unserem Faltblatt Unwetter".

 

Waldbrandgefahr

In Teilen Deutschlands besteht aufgrund der hohen Temperaturen eine erhöhte Waldbrandgefahr. Eine Übersicht über die aktuelle Gefahrenlage in Ihrer Region können Sie ebenfalls beim DWD abrufen: http://www.dwd.de/waldbrandgefahr

Folgende Regeln sollten Sie bei erhöhter Waldbrandgefahr beachten:

  • Entzünden Sie keinesfalls Feuer im Wald.
  • Rauchen Sie nicht im Wald.
  • Lassen Sie keine Glasflaschen im Wald liegen. Durch den Brennglaseffekt kann ein Brand entstehen.
  • Stellen Sie Fahrzeuge nur auf ausgewiesenen und befestigten Flächen außerhalb des Waldes ab. Sonst können durch erhitzte Teile eines abgestellten Fahrzeugs, wie etwa dem Auspuff, Brände entstehen.
  • Wenn Sie einen Brand im Wald entdecken, rufen Sie sofort die Feuerwehr unter der Nummer 112.

Weitere Hinweise dazu finden Sie in unserem Faltblatt „Waldbrand".

  

Baden

Bei den anhaltend hohen Temperaturen laden überall Badestellen und Gewässer zur Abkühlung ein. Besonders beim Baden außerhalb von Schwimmbädern sollten Sie aber unbedingt die folgenden Sicherheits-Hinweise der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) beachten:

  • Schwimmen Sie nur an bewachten Badestellen und beachten Sie die Warnhinweise vor Ort.
  • Eltern sollten kleine Kinder am und im Wasser nie aus den Augen lassen und immer in Griffweite bleiben.
  • Beobachten Sie Ihre eigene Leistungsfähigkeit kritisch und werden Sie nicht übermütig.
  • Springen Sie nie in unbekannte Gewässer, sondern nur an ausgewiesenen Sprungbereichen. Kopfsprünge im Ufer- und Flachwasserbereich können lebensgefährlich sein oder schwerste, dauerhafte Schäden nach sich ziehen.
  • Luftmatratzen, Schlauchboote und Gummitiere sind gefährliches Spielzeug und können leicht abgetrieben werden.

 

Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBK, www.bbk.bund.de

 

Weitere Informationen gibt es unter www.bbk.bund.de und unter www.feuerwehr.oberderdingen.de

 


Urlaubszeit ist Reisezeit - Euro-Notruf 112 für den Notfall
28.07.2014

Urlaubszeit - Reisezeit: Euro-Notruf 112, die einheitliche Notrufnummer in der EU

Die Ferienzeit steht vor der Tür und viele Mitbürgerinnen und Mitbürger werden ihren wohlverdienten Urlaub auch im Ausland antreten. Die Europa-Union und die Feuerwehren weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass laut einer Umfrage nur ganze 17 % der Bevölkerung weiß, an wen man sich in einer Notfallsituation wenden muss. Deshalb an dieser Stelle der Hinweis, dass in allen EU-Ländern Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei unter der Notrufnummer 112 erreichbar sind.

Bereits seit Dezember 2008 erreichen die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) die Notfalldienste aus allen Fest- und Mobilfunknetzen in allen 27 Mitgliedstaaten gebührenfrei unter der europaweit einheitlichen Notrufnummer 112.

112 - kann auch Ihr Leben retten!

Nachfolgend erhalten Sie weiterführende Informationen und Handlungsempfehlungen, wie Sie in einem Notfall im In- oder EU-Ausland per Telefon schnelle Hilfe anfordern können.

Wann sollten Sie die 112 anrufen?

  • Wählen Sie die 112 im Notfall, um einen Krankenwagen oder die Feuerwehr zu rufen. Wenn Sie zum Beispiel dringend einen Arzt brauchen, Zeuge eines schweren Verkehrsunfalls werden oder feststellen, dass ein Gebäude brennt.
  • Rufen Sie die 112 nicht für Verkehrsmeldungen, Wetterberichte, allgemeine Informationen oder Fragen an.
  • Unnötige Anrufe können das System überlasten und so das Leben derer gefährden, die wirklich dringend Hilfe benötigen.
  • Scherzanrufe können ebenfalls die Reaktion auf echte Notfälle verzögern. Wegen der hohen Zahl von falschen Notrufen haben zahlreiche Länder (darunter auch Deutschland) beschlossen, die 112 für Anrufe von Mobiltelefonen ohne SIM-Karte zu sperren.

Was geschieht, wenn Sie die 112 anrufen?

  • Eine speziell ausgebildete Person beantwortet Ihren Anruf. Je nach Land, in dem Sie sich befinden, kümmert sie sich unmittelbar um Ihr Anliegen oder leitet Sie an den entsprechenden Notfalldienst weiter.
  • Immer mehr Beschäftigte eines Notfalldienstes können solche Anrufe in mehreren Sprachen beantworten; dies ist besonders für Reisende wichtig, die die 112 im Ausland anrufen.
  • Sie werden aufgefordert, Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer zu nennen. Anrufer müssen sich identifizieren, damit derselbe Notfall nicht doppelt gemeldet wird.
  • Wenn Sie die 112 irrtümlich angerufen haben, legen Sie nicht auf! Sagen Sie einfach, dass alles in Ordnung ist. Sonst muss eventuell ein Rettungsdienst losgeschickt werden, um zu prüfen, ob ein Notfall vorliegt.  

Wichtige Informationen für schnelles Handeln in Notlagen

Es trifft einen völlig unvorbereitet - plötzlich wird man Zeuge eines Unfalls oder einer Notlage. Mit Ihrem Handeln können Sie dabei ganz entscheidend für schnelle Hilfe sorgen und zu einer rechtzeitigen Rettung beitragen.

In allen EU-Staaten kann seit 2008 über den sogenannten Euro-Notruf 112 rund um die Uhr nicht nur Hilfe von der Feuerwehr sondern auch vom Rettungsdienst oder der Polizei angefordert werden. Daneben gilt in Deutschland der bekannte Polizei-Notruf 110 für die Alarmierung der Polizei.

Befinden sich Verunglückte oder Kranke in Lebensgefahr oder sind schwere Gesundheitsschäden zu befürchten, alarmieren Sie den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112. In der Leitstelle wird sofort das notwendige Fahrzeug auf den Weg gebracht, zum Beispiel ein Rettungswagen, der Notarzt oder ein Rettungshubschrauber. Der Patient wird stabilisiert und dann unter fachgerechter Betreuung in ein geeignetes Krankenhaus gebracht.

Neben der Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst gibt es für dringende Fälle außerhalb der Praxiszeiten den ärztlichen Notfalldienst/Bereitschaftsdienst. Dieser ärztliche Notfalldienst ist für Sie der richtige Ansprechpartner, wenn eine Erkrankung vorliegt, bei der Sie während der Praxisöffnungszeiten normalerweise Ihren Hausarzt anrufen würden. Die Rufnummer lautet: 07252/19292 und wird zum Beispiel im Amtsblatt der Gemeinde veröffentlicht oder ist beim Hausarzt erhältlich.

Ab dem 01.08.2014 werden im Landkreis Karlsruhe die beiden Notruf- bzw. Bereitschaftsnummern zusammengeführt, wodurch zwei bisher nebeneinander existierende Systeme - ärztlicher Bereitschaftsdienst mit Rufnummer 07252/19292 und allgemeiner Rettungs-/ Notdienst mit Rufnummer 112 -  zu einem einheitlichen verschmelzen, und bei der integrierten Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr auflaufen. Dadurch wird verhindert, dass Notleidende aufgrund einer unpassend gewählten Nummer zu lange auf die passende Hilfe warten müssen und im Notfall lebensnotwendige Zeit verstreicht. So ist die bestmöglichste Versorgung aller Patienten gemäß ihrer Verletzungen/Krankheiten garantiert.


Bei jedem Notruf gilt:

Sprechen Sie bitte deutlich und teilen Sie der Leitstelle folgendes mit:

•·         Wer ruft an (Name, Telefonnummer),

•·         Wo (Ort, Straße) ist das passiert,

•·         Was ist geschehen (Verkehrsunfall, Brand, häuslicher Unfall etc.),

•·         Wie viele Verletzte/Betroffene gibt es?

•·         Warten Sie auf Rückfragen. Beenden Sie den Notruf bitte erst, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Nach dem Notruf warten Sie bitte das Eintreffen der Rettungskräfte ab, weisen diese bei Bedarf ein und teilen Sie Ihnen eventuell wichtige Beobachtungen mit.

Hör- und Sprachgeschädigte haben die Möglichkeit, bei einem Notfall die Notrufnummer 112 per Fax zu nutzen. Hierzu steht ein speziell entwickelter Vordruck zur Verfügung, der im Notfall einfach und schnell ausgefüllt werden kann.