Weitere Persönlichkeiten
Erhard Bissinger
1843 - 1910. Lange Jahre Konsul in
Syrien. Stiftete einen Kindergarten, sein Elternhaus und 2 Dorfbrunnen seiner
Heimatgemeinde Flehingen.
Karl Eigenmann,
1863 in
Flehingen geboren, erwarb 1889 in den USA den Doktortitel, wurde 1891 Professor
für Zoologie an der Universität Indiana. Starb 1927 in
Kalifornien.
Franz von Sickingen
1481 - 1523.
Stammschloss in Sickingen. Reichsritter, kämpfte für die Reformation und die
Reichsritterschaft. Beim Versuch, die Macht der Fürsten zu brechen und die des
Kaisers zu stärken, starb er im Kampf um seine Burg Nanstein bei Landstuhl in
der Pfalz.
Leopold Kirchgessner
1828 -
1904, Bürgermeister in Flehingen von 1874 - 1880. Erwarb 1876 Schloss und alle
Besitzungen des Wolff Metternich und schuf dadurch gute Voraussetzungen für
spätere Vorhaben der Gemeinde.
Samuel Friedrich
Sauter
1766 - 1846, Poet des Kraichgaus. Bekannteste Gedichte:
"Wachtelschlag" und "Das arme Dorfschulmeisterlein". Volksdichter. Urbild des
Biedermeier.
Wilhelm Jourdan
1858 - 1924, Textil- und
Lebensmittelkaufmann. Sein Geschäft stand auf dem Platz der Amthof-Apotheke. Vor
1949 hieß dieser Weg "Joudan-Gäßle".
Dr. Friedrich
Schmitt
1910 - 1994
Erster ständiger Arzt in Oberderdingen,
Synodaler in der ev. Landeskirche, nahm regen Anteil am
Gemeindeleben.
Gustav Brandauer
1891 - 1969
Rektor
der Oberderdinger Volksschule, Heimatforscher und Verfasser des
Heimatbuchs.
Paul Burger
1891 -
1953
Bürgermeister, Förderer der Oberderdinger Industrie und des
Weinbaus.
Karl Pfister
1904 - 1981
Bürgermeister,
Förderer der Landwirtschaft und des Weinbaus, Initiator der
Rebumstellungen.
Karl Kern
1877 -
1954
Weingutsbesitzer, Weinbau-Pionier in Oberderdingen, Mitbegründer der
Weingärtner-Genossenschaft.
Heinrich Kunzmann
1912 -
1956
Mitbegründer der Oberderdinger Nachkriegs-Industrie, engagiert in
Gemeindepolitik und im Vereinsleben.
Adolf Kögel
1907 - 1972
Mitbegründer der Oberderdinger Nachkriegs-Industrie, aktive Mitwirkung
im Vereinsleben.
Jean Dumas
führte 1698 eine Gruppe
ausgewiesener Waldenser in die Schweiz. 1699 kam er nach Württemberg und wurde
erster Pfarrer von Groß- und Kleinvillars bis zu seinem Tode
1709.
Daniel Mondon,
in Bobbio im Pellicetal in
Piemont geboren, wurde Pfarrer in Palmbach (1794-1798). Ab 23.04.1798 amtierte
er bis zu seiner Pensionierung 1828 als Pfarrer in Groß- und Kleinvillars.
Mondon war der letzte waldensische Pfarrer in Großvillars und hatte königliche
Dispens, in französischer Sprache zu predigen, da er des Deutschen nicht mächtig
war. Er starb am 28.12.1840.
Thomas Ailland,
einer
der ersten Siedler, gehörte zur Kirchengemeinde der Orte Großvillars und
Kleinvillars. Er kehrte 1714 mit seiner Familie wieder in die piomontesische
Heimat zurück.






