ARCHIV: Freiwillige Feuerwehr Oberderdingen Abt. Oberderdingen

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Aktuelles & Aktuelles Gesamtwehr (10/2018)

04.03.2018

Freiwillige Feuerwehr Oberderdingen, Gesamtwehr

 

Termine: 

Dienstag, 13.03.18

KFV-Pressesprechertreffen,   19.30 Uhr im Feuerwehrhaus Leopoldshafen.

Sonntag, 01.04.18

SpringSOUNDs   im Feuerwehrhaus Oberderdingen.

Donnerstag, 05.04.18

Atemschutzbelastungsübung   Linkenheim-Hochstetten.

 

Brandeinsatz – BMA-Fehleinsatz

Zu einem Brandeinsatz wurde die Abteilung Oberderdingen und die Drehleiter der Abteilung Flehingen am Mittwoch, 28.02.18 um 11.00 Uhr von der Integrierten Leitstelle Karlsruhe zur Eduard-Spranger-Schule in die Dr.-Friedrich-Schmitt-Straße alarmiert. Dort hatte die automatische Brandmeldeanlage einen Alarm ausgelöst.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle und der anschließenden Lageerkundung stellte sich heraus, dass ein Rauchmelder aus unbekannter Ursache den Alarm ausgelöst hatte. Nach der Kontrolle des Objekts, dem Rückstellen der Anlage konnte der Einsatz gegen 12.00 Uhr beendet werden.

Im Einsatz waren 16 Feuerwehrangehörige der Abteilung Oberderdingen mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 20/20 und dem Einsatzleitwagen ELW 1 sowie drei Kräfte der Abteilung Flehingen mit der Drehleiter DLA (K) 23/12 und der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Karlsruhe mit zwei Mitarbeitern und einem Rettungswagen RTW. Die Polizei war ebenfalls mit zwei Beamten und einem Streifenwagen vor Ort.

 

Jugendwarte- sowie Kommandantendienst- und Kreisfeuerwehrverbandsversammlung

Am Samstag, 03.03.18 fand im Landkreis Karlsruhe die diesjährige Kommandantendienst- und Kreisfeuerwehrverbandsversammlung in der Hermann-Kimling-Halle in Östringen statt. Naturgemäß nahm daran auch eine Abordnung der Feuerwehr Oberderdingen mit den Kommandanten und Stellvertretern der Gesamtwehr und den Abteilungen zusammen mit Bürgermeister Thomas Nowitzki teil.

Sie konnten unter anderem in den Berichten vom Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Holger Roßwag und von Kreisbrandmeister Thomas Hauck wieder einige wichtige Informationen sammeln.

Tags zuvor fand an gleicher Stelle abends die Dienstversammlung der Jugendfeuerwehrwarte des Landkreises Karlsruhe statt, an der ebenfalls Abordnungen unserer Jugendfeuerwehren teilnahmen.

Eine ausführliche Berichterstattung vom Kreisfeuerwehrverband zu den Versammlungen ist unten beigefügt.

 

Bericht von der Jugendwartedienstversammlung

Dienstversammlung der Jugendwarte in Östringen

Mit einem Musikstück des Saxophon-Trios der Stadtkapelle Östringen wurde die Versammlung in der Hermann-Kimling-Halle pünktlich um 19:30 Uhr eröffnet. Kreisjugendfeuerwehrwart Jan Becker begrüßte zu Beginn aus dem Landratsamt Karlsruhe den Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, den ersten Landesbeamten Knut Bühler sowie Bernhard Bösherz. Ebenso begrüßte er den stellvertretenden Bürgermeister Marc Weckemann. Aus den Reihen der Feuerwehrführung begrüßte er Kreisbrandmeister Thomas Hauck mit seinen Stellvertretern Jürgen Bordt, Ulrich Koukola und Werner Rüssel. Von Seiten des Kreisfeuerwehrverbandes konnte Becker dessen Vorsitzenden Eckhard Helms und seine Stellvertreter Bernd Braun und Martin Kackschies willkommen heißen. Er begrüßte auch den Ehrenvorsitzenden Rudolf Dieterle. Die Jugendfeuerwehrwartinnen und Jugendfeuerwehrwarte aus den Jugendfeuerwehren des Landkreises Karlsruhe waren mit ihren Kommandanten, Abteilungskommandanten, Jugendleitern und Jugendsprechern nach Östringen zur Dienstversammlung gekommen.

Stellvertretender Bürgermeister Marc Weckemann hob in seinem Grußwort besonders hervor, dass in den Jugendfeuerwehren wichtige Werte wie Respekt, Tolleranz und Verantwortung vermittelt und gelebt werden. Auch kommt Spaß und Abenteuer bei der Jugendfeuerwehr nicht zu kurz. Er bedankte sich bei allen Verantwortlichen der Wehren für diese besondere Arbeit innerhalb der Feuerwehr.

Zu Beginn seines Grußwortes gratulierte Dr. Christoph Schnaudigel der Feuerwehr Östringen zu Ihrem 150. Geburtstag in diesem Jahr. „Die Aktiven von heute sind die Jugendlichen von gestern. Und damit wir morgen noch Aktive haben, brauchen wir jetzt die besten Nachwuchskräfte.“ so Schnaudigel. Umso mehr freue es ihn, dass die Jugendfeuerwehren im Landkreis Karlsruhe eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung verzeichnen kann. Es wird nur mit intensiver Nachwuchsarbeit und ständiger Werbung gelingen den Personalbedarf von morgen zu decken. Dies sei keine leichte Aufgabe. Denn der „Kampf“ der Vereine und Organisationen um den Nachwuchs ist längst in vollem Gange. Die gelungenen Veranstaltungen im vergangen Jahr sind ein beeindruckender Beweis für die Leistungsfähigkeit der Jugendfeuerwehrführung. Hierfür sprach er der Kreisjugendleitung sowie allen Verantwortlichen Dank und Anerkennung aus. Die traditionellen Wettkämpfe und Fortbildungen bis hin zum Kreiszeltlager sind die beste Werbung für die wertvolle Kinder- und Jugendarbeit in unseren Feuerwehren. Im Rahmen der neuen Förderrichtlinie unterstützt der Landkreis überörtliche Aktivitäten auch finanziell. Zum Schluss bedankte sich Dr. Schnaudigel für die großartige Arbeit, die als Garant für eine kontinuierliche Jugendarbeit in den Feuerwehren steht. „Auf diese Leistung können sie stolz sein.“

In ihrem Jahresbericht konnte die Kreisjugendleitung über ein durchaus erfolgreiches Jahr berichten. So konnte der Mitgliederstand gehalten werden. Als positive Entwicklung kann der weitere Ausbau der Kindergruppen in den Jugendfeuerwehren verzeichnet werden. Auch konnte er von einer positiven Entwicklung des Jugendforums berichten. Verschiedene Aus- und Fortbildungsveranstaltungen dienten der Aus- und Weiterbildung der Verantwortlichen in den Jugendfeuerwehren. Manfred Wolf, Stellvertreter des Kreisjugendfeuerwehrwartes, berichtete über die Arbeit verschiedener Fachgebiete. Auch in seinem Verantwortungsbereich konnte er von einem arbeitsreichen und erfolgreichen Jahr berichten. Sehr aktiv waren die Jugendfeuerwehren auch in den Bereichen der Wettkämpfen und Wettbewerben. Über ihre Arbeit berichteten auch die Kreisjugendsprecher. Interessant war hier unter anderem ein Besuch im Landtag.

Bei den anstehenden turnusgemäßen Wahlen stellten sich Jan Becker aus Langensteinbach und Manfred wolf aus Untergrombach zur Wahl zum Kreisjugendfeuerwehrwart und dessen erster Stellvertreter. Als zweite Stellvertreterin des Kreisjugendfeuerwehrtes stellte sich Simone Speck aus Ettlingen der Wahl. In geheimen Wahlgängen gingen die Wahlberechtigen zu den bereitgestellten Wahlurnen und bestätigen oder wählten neu die Bewerber in ihre Ämter. Nach dem Wahlprozedere wurden weitere Ämter per Akklamation gewählt. Markus Fischer aus der Feuerwehr Linkenheim-Hochstetten wurde erneut zum Fachgebietsleiter Wettbewerbe gewählt. Gefolgt von Ulrike Dörflinger aus Hambrücken, die in ihrem Amt als Schriftführerin bestätigt wurde. Zur neuen Vertreterin bei anderen Organisationen wurde Nicole Wolf aus Untergrombach gewählt. Auch dies bestimmte die Versammlung einstimmig in offener Wahl. Im Anschluss konnte Wahlleiter Berhard Bösherz die Ergebnisse der geheimen Wahlen verkünden. Alle drei Bewerber wurden jeweils mit deutlicher Mehrheit in ihren Ämtern der Kreisjugendleitung bestätigt oder neu gewählt.

Eckhard Helms dankte als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes den Verantwortlichen in der Kreisjugendfeuerwehr. Er sieht das positive Ergebnis ihrer Arbeit als Garant für eine gute Arbeit für die Zukunft der Feuerwehren. Für ihre Leistungen und Verdienste in der Jugendfeuerwehr ehrte der Kreisjugendfeuerwehrwart Timo Spitz und Antje Heger mit der Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr Landkreis Karlsruhe. Ulrich Koukola und Werner Rüssel wurden vom Kreisjugendfeuerwehrwart mit der Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg für ihre besonderen Verdienste ausgezeichnet. Die letzte Auszeichnung des Abends wurde an Kreisbrandmeister Thomas Hauck verliehen. Für sein jahrelanges Engagement im Zeichen der Jugendfeuerwehr wurde er mit der Ehrennadel in Gold der Jugendfeuerwehr Landkreis Karlsruhe ausgezeichnet.

Mit Hinweisen zu den Veranstaltungen und Terminen in den nächsten Monaten, insbesondere der Suche nach einem Austragungsort für das Kreiszeltlager im Jahr 2019, konnte eine harmonische Dienstversammlung abgeschlossen werden.

 

Bericht und Bilder: Patric Paulus, Quelle: Jugendfeuerwehr Landkreis Karlsruhe, 03.03.18 

 

Bericht zur Kommandantendienst- und Kreisfeuerwehrverbandsversammlung

Dienst- und Verbandsversammlung der Feuerwehren

Zur diesjährigen Dienst- und Verbandsversammlung der Feuerwehren des Landkreises Karlsruhe konnte der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Eckhard Helms die Führungskräfte und Delegierten begrüßen. Im ersten Teil der Veranstaltung konnte der Verband auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Sein besonderer Dank galt der gastgebenden Stadt Östringen mit ihrer Feuerwehr zur Unterstützung der Versammlung.

Im Mittelpunkt der Verbandsversammlung standen die Regularien zum Jahresabschluss und der Vorausplanung für das bereits begonnene Geschäftsjahr 2018.  Janine Schlindwein, seit einem Jahr Kassenverwalterin des Kreisfeuerwehrverbandes, stellte die Rechnungsergebnisse und Finanzpläne vor. Die ordnungsgemäße Rechnungsführung wurde durch die Kassenprüfer bestätigt und die Vorstandschaft entsprechend entlastet.

Verschiedene Fachgebietsleiter berichteten über ihre Tätigkeiten. Martin Kackschies, stellvertretender Verbandsvorsitzender konnte über eine sehr erfolgreiche Arbeit aus der Brandschutzaufklärung und Brandschutzerziehung berichten. Bernd Braun, ebenfalls stellvertretender Verbandsvorsitzender berichtete in Vertretung von Agathe Meinzer über die Tätigkeiten des Arbeitskreises „plus 50“. Weitere Termine wurden bei der Bereisung der Unterkreiswehren von den Mitgliedern des Arbeitskreises durchgeführt. Ein Höhepunkt war eine Aktion mit dem Rotary – Club Bruchsal-Bretten in Linkenheim-Hochstetten. Hier konnte die Arbeit der Feuerwehren sehr gut für die Clubmitglieder vorgestellt werden.

Thomas Mikisek und Thomas Huck wurden von der Versammlung für ein weiteres Jahr in ihren Ämtern als Kassenprüfer bestätigt. Eine Spende der Sparkasse Karlsruhe wurde an den Sozialfond des Verbandes übergeben. Der Vertreter der Bank hob die Bindung seines Instituts zur Region und ihrer Feuerwehren hervor. Dies ist Motivation seiner Bank für diese Unterstützung. Eckhard Helms bedankte sich für diese Spende.

Musikalisch eröffnete der Spielmannszug Mingolsheim aus Bad Schönborn den zweiten Teil der Veranstaltung. Kreisbrandmeister Thomas Hauck konnte die Ehrengäste begrüßen. Aus dem Landtag von Baden-Württemberg konnte er Uli Hockenberger begrüßen. Sein besonderer Gruß galt dem obersten Dienstherrn im Landkreis, Herrn Landrat Dr. Christoph Schnaudigel sowie den Vertretern der im Kreistag vertretenen Fraktionen. Ihre Feuerwehren begleiteten viele Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister oder deren Stellvertreter aus dem Landkreis. Aus dem Landratsamt konnte Hauck den Ersten Landesbeamten Knut Bühler sowie die Amtsleiter Martin Zawichowski und Bernhard Bösherz begrüßen.

Aus dem Kreis der Feuerwehren begrüßte er Herrn Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen, den Leiter der Berufsfeuerwehr Karlsruhe Herrn Leitender Branddirektor Florian Geldner und Herrn Leitender Branddirektor Thomas Egelhaf, Leiter der Landesfeuerwehrschule. Vom Landesfeuerwehrverband begrüßte er den neuen Geschäftsführer Gerd Zimmermann. Weitere Repräsentanten von der Polizei, befreundeten Rettungsorganisationen und benachbarten Feuerwehrverbänden waren ebenfalls zur Versammlung gekommen und bekundeten Ihre Zusammenarbeit mit den Feuerwehren im Landkreis Karlsruhe. So konnte Hauck auch erstmals den Landesbeauftragen des THW für Baden-Württemberg, Herrn Dietmar Löffler begrüßen.

Für die gastgebende Stadt Östringen begrüßte Bürgermeister Felix Geider die Gäste mit einem Zitat von Friedrich Schiller “Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht“. Für die Zukunft sieht das Östringer Stadtoberhaupt die Notwendigkeit die interkommunale Zusammenarbeit auszubauen oder gar auf Landkreisebene zu organisieren. Als Beispiel nannte er den Atemschutz. Mit einem Imagefilm stellte er seine Kommune vor.

Im Jahresbericht des Verbandsvorsitzenden Eckhard Helms wurde die vielfältige Arbeit des Verbandes deutlich. Seit einem Jahr ist Helms nun im Amt. Er stellt auch die neue Struktur und Organisation der Verbandarbeit vor. Mit einer neuen EDV-Lösung soll die Verbandsarbeit modernisiert und effektiver gestaltet werden. Einzelne Hinweise zum Ablauf und zur Abrechnung von Seminaren rundeten seinen Jahresbericht ab.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel nutze die Gelegenheit, um sich bei den Feuerwehren und deren zahlreichen Angehörigen für ihre Arbeit zu bedanken. Als besonders wichtige Aufgabe nannte er die Jugendarbeit in der Feuerwehr und er beglückwünschte die neugewählte Kreisjugendleitung zu dem ausgesprochenen Vertrauensbeweis. Dr. Schnaudigel ging auch auf die Nachbesetzung der Stelle des Kreisbrandmeisters ein, da Thomas Hauck zum Jahresende in den Ruhestand eintritt. Der Kreistag entscheidet bereits im Mai über die Neubesetzung der Stelle.

Weiteres Thema des Kreischefs war die Digitalisierung. „Wir brauchen auch in den Häusern der Feuerwehr und in den Stationen des Roten Kreuzes leistungsfähige Breitbandanschlüsse, die nur durch Glasfaser zu leisten sind.“ stellte er vor den Verantwortlichen der Feuerwehren fest. Für das Jahr 2018 ist auch der Abschluss der Beschaffungsmaßnahme für den kreiseigenen Gerätewagen Gefahrgut vorgesehen. Das Fahrgestell ist bereits beim Aufbauer eingetroffen. Er zeigt sich optimistisch, dass die angemeldeten Zuwendungsanträge der Städte und Gemeinden für Investitionen im Feuerwehrwesen auch vollständig bewilligt werden können. An die anwesenden Rathauschefs appellierte er die kommunale Notfallplanung zu aktualisieren.

Beim Landrat persönlich bedankte sich Kreisbrandmeister Thomas Hauck für die stete Unterstützung der Feuerwehren durch den Landkreis. „Das ist lobenswert und das war auch der richtige Zeitpunkt“, so Hauck zu den neuen Förderrichtlinien des Landkreises. In seinen weiteren Ausführungen beleuchtet Hauck den „Familienbetrieb Feuerwehr“ näher. Hier blickt er auch in die Zukunft der Feuerwehren und stellt fest, „Um auf Dauer im harten Wettbewerb zu überleben müssen aber von Zeit zu Zeit neue Strategien entwickelt werden“, führt er aus. Mit den neuesten Entwicklungen in Ettlingen und Bruchsal nennt wer zwei positive Beweise in diese Richtung. Abschließend bedankt sich Hauck bei allen Kameradinnen für ihr außerordentliches Engagement zum Wohle der Bevölkerung unseres Landkreises und der Region.

Vom Verbandsvorsitzenden werden Oberlöschmeister Jörg Hoffmann, Oberbrandmeister Horst Blank, Hauptbrandmeister Hans-Peter Hoffmann und Hauptbrandmeister Richard Heger jeweils mit der Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes in Silber ausgezeichnet. Notfallseelsorgerin Anita Schreck wird für ihre Verdienste ebenfalls mit der Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes in Silber ausgezeichnet. Für seine besonderen Verdienste um die Brandschutzerziehung wird Oberbrandmeister Martin Kackschies vom Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes die Ehrenmedaille in Silber des LFV verliehen. Dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Werner Rüssel wird für seine örtlichen und überörtlichen Verdienste um das Feuerwehrwesen das Feuerwehrehrenzeichen in Silber des Deutschen Feuerwehrverbandes verliehen. Der Sparkasse Kraichgau Bretten-Bruchsal-Sinsheim wird für ihre Unterstützung der Feuerwehren als Partner der Feuerwehren durch den Deutschen Feuerwehrverband ausgezeichnet.

Der Landessprecher Michael Hambsch und der Landesbeauftragte Dietmar Löffler des THW nutzen die Gelegenheit um sich bei Thomas Hauck für die gute Zusammenarbeit zu bedanken. Michael Hambsch nennt einige Beispiele der guten Zusammenarbeit des THW mit den Feuerwehren, die auf Initiative von Thomas Hauck zurückzuführen sind. Sie überreichen zusammen die Dankurkunde mit Auszeichnung.

Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen überbringt die Grüße und den Dank des Landes. Er verweist auf seine früheren Tätigkeiten und seine Zeiten bei einer Freiwilligen Feuerwehr im Landkreis. Er zeigt sich auch erfreut, dass man hier stolz ist auf die Landesfeuerwehrschule in der Nähe. „Das ist eine gute und wichtige Einrichtung des Landes“, führt Homrighausen weiter aus. Herausforderungen für die Zukunft sind nicht die Fragen der Technik, sondern Fragen des Personals. „Es gilt auch nicht nur neues Personal zu gewinnen, sondern auch Personal zu halten“, stellt er weiter fest. „Wie sagen wir da einmal DANKE?“ fragt sich der Landesbranddirektor mit Hinweis auf die Vergangenheit weiter.

Der Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes Gerd Zimmermann stellt sich in seiner neuen Funktion vor. Er überbringt auch die Grüße des Präsidenten Dr. Frank Knödler. Sein besonderer Hinweis gilt dem diesjährigen Landesfeuerwehrtag in Heidelberg.

Leitender Kriminaldirektor Thomas Rüttler vertritt die Polizei bei der Dienstversammlung. Er bedankt sich für die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren mit der Polizei. Als Vertreter des Polizeipräsidiums Karlsruhe spricht er auch für alle Bediensteten der Polizei im Stadt- und Landkreis Karlsruhe. In verschiedenen größeren Einsätzen der jüngsten Zeit hat sich die gute Zusammenarbeit sehr bewährt.

Mit seinem abschließenden Dank an die gastgebende Stadt Östringen konnte Eckhard Helms eine harmonisch verlaufene Versammlung schließen.

 

Quelle: Edgar Geißler, Kreisfeuerwehrverband Karlsruhe, 03.03.2018

 

 

 

Freiwillige Feuerwehr Oberderdingen, Abteilung Oberderdingen

 

Termine: 

Samstag, 10.03.18

Vorbereitung   SpringSOUNDs, 15.00 Uhr Feuerwehrhaus.

Dienstag, 13.03.18

KFV-Pressesprechertreffen,   19.30 Uhr im Feuerwehrhaus Leopoldshafen.

Dienstag, 13.03.18

Sport, 20.00 Uhr   Aschingerhalle.

Freitag, 16.03.18

Dienst   „Abschlussübung Block I Technische Hilfeleistung“, 19.30 Uhr Feuerwehrhaus.

Samstag, 17.03.18

Vorbereitung   SpringSOUNDs, 16.00 Uhr Feuerwehrhaus.

Sonntag, 18.03.18

Vorbereitung   SpringSOUNDs, 16.00 Uhr Feuerwehrhaus.

Dienstag, 20.03.18

Sport, 20.00 Uhr   Aschingerhalle.

Donnerstag, 22.03.18

Abteilungsausschusssitzung,   19.30 Uhr Feuerwehrhaus.

Dienstag, 27.03.18

Sport ENTFÄLLT,   Ferien!

Donnerstag, 29.03.18

Dienst „Block II   Brandeinsatz / FwDV 3“, 19.30 Uhr Feuerwehrhaus.

Samstag, 31.03.18

Vorbereitung   SpringSounds.

Sonntag, 01.04.18

SpringSOUNDs.

Dienstag, 03.04.18

Sport ENTFÄLLT,   Ferien!

Donnerstag, 05.04.18

Atemschutzbelastungsübung   Linkenheim-Hochstetten, Treffpunkt 17.30 Uhr Feuerwehrhaus.

Dienstag, 10.04.18

Sport, 20.00 Uhr   Aschingerhalle.

 

Überörtliche Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule: Zwei neue Gruppenführer

In der Zeit vom 19.02.18 bis 02.03.18 absolvierten mit Andreas Bäuerle und Tobias Proissl zwei Kameraden der Abteilung Oberderdingen an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal erfolgreich den zehntägigen Vollzeitlehrgang zum Gruppenführer.

Die rund 70-stündige theoretische und praktische Ausbildung umfasst u. a. das Erkunden und Beurteilen von Einsatzsituationen mit deren Gefahren für Menschen, Tiere und Sachgüter und das Ergreifen der entsprechenden Maßnahmen. Außerdem werden die Einsatztaktiken sowie die Einsatzführung einer Löschgruppe und die Bau- und Gesetzeskunde gelehrt.  

Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zum Führen einer Gruppe, einer Staffel oder eines Trupps als selbstständige taktische Einheit sowie die Leitung eines Einsatzes mit Einheiten bis zu einer Gruppe. 

Der Lehrgang wird mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung abgeschlossen und wurde von allen 65 Teilnehmern bestanden.

Herzlichen Glückwunsch!

Gruppenführerlehrgang

 

Wir üben bei jedem Wetter, auch bei Schneefall: Übung Unterichtsblock „Technische Hilfe“ – Dankeschön mit Essenspende ausgedrückt

Unter dem Stichwort „Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen“ fand am vergangenen Freitag, 02.03.2018 eine Übung der Feuerwehrabteilung Oberderdingen zum Themenblock „Technische Hilfe“ statt.

Das Übungsszenario gab dabei vor, dass es zu einem folgenschweren Frontalzusammenstoß zweier PKW`s kam. In beiden Fahrzeugen waren jeweils der Fahrer und der Beifahrer eingeklemmt bzw. eingeschlossen.

Mit Hilfe von schwerem hydraulischem Rettungsgerät wurden die Verunfallten innerhalb kürzester Zeit gerettet.

An der Übung waren rund 30 Einsatzkräfte der Abteilung Oberderdingen mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20, dem Löschgruppenfahrzeug LF 20/20 und dem Rüstwagen RW 1 bei Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt beteiligt. Wir üben bei jedem Wetter, ob Regen oder Schneefall!

Im Anschluss zur Übung erhielt die Einsatzabteilung eine sehr liebe Geste einer Mitbürgerin, die ein gemeinsames Vesper in Form von Fleischkäse mit Kartoffelsalat an die Kameradinnen und Kameraden spendete.

Sie wollte damit ihre Anerkennung und ihren Dank für das große ehrenamtliche, bürgerschaftliche Engagement der Feuerwehrangehörigen rund um die Uhr zum Wohle der Gemeinde zum Ausdruck bringen, und das nebenbei erwähnt, nun schon zum wiederholten Male. Sie selbst war vor über 30 Jahren einmal auf die Hilfe der ehrenamtlichen Floriansjünger angewiesen.

Für diese Wertschätzung unserer Arbeit, die uns so nicht allzu oft entgegengebracht wird, sagen wir der Spenderin, die namentlich nicht genannt werden möchte, ganz herzlich DANKE!

Übung VerkehrsunfallÜbung VerkehrsunfallFotos: Feuerwehr Oberderdingen 

Technische Hilfeleistung – Kleineinsatz

In der Nacht zu Samstag, 03.03.18 wurde die Nachtalarmgruppe der Abteilung Oberderdingen um 2.45 Uhr von der integrierten Leitstelle Karlsruhe mit der Alarmdepesche „Wasserschaden/Türöffnung“ zu einem technischen Hilfeleistungseinsatz alarmiert. In einem viergeschossigen Mehrparteienhaus in der Flehinger Straße tropfte in einer Wohnung im ersten Obergeschoss Wasser aus der Decke eines Zimmers. In der darüberliegenden Wohnung öffneten die Bewohner jedoch die Wohnungstüre nicht, obwohl dort Licht brannte, weshalb schließlich Polizei und Feuerwehr zur Hilfe geholt wurden.

Beim Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich die Lage, so dass in Absprache mit der Polizei vor einer gewaltsamen Türöffnung zunächst versucht werden sollte, von der Gebäuderückseite an der Silcherstraße über ein Fenster etwas Klarheit in die Situation zu bekommen. Deshalb wurde von der Feuerwehr der Einsatz einer Steckleiter vorbereitet und die Sicherungskette des rund zwei Meter hohen Gartentores durchtrennt. Währenddessen schafften es die anwesenden Polizeibeamten durch vehementes Klopfen und Klingeln doch noch, die Mieter zu wecken und sich so Zugang zur Wohnung zu verschaffen. Danach stellte sich heraus, dass das Wasser aufgrund eines defekten Siphons an der Badewanne schon einige Zeit vorher ausgetreten war. Da kein weiteres Wasser nachlief musste die Feuerwehr nicht mehr tätig werden, und konnte den Einsatz abbrechen.

Im Einsatz waren zehn Feuerwehrangehörige mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 sowie die Polizei mit zwei Beamten und einem Streifenwagen vom Revier Bretten. Einsatzende war gegen 3.45 Uhr.

 

Technische Hilfeleistung – Überlandhilfe, Verkehrsunfall, eingeklemmte Person

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Sonntagnachmittag, 04.03.18 gegen 17.30 Uhr auf der Landesstraße 593 zwischen Kürnbach und Oberderdingen nahe der Einmündung zur Kreisstraße 3507 in Richtung Flehingen auf Kürnbacher Ortsgemarkung. Dabei wurde der Fahrer eines PKW`s tödlich verletzt, sein Beifahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Um 17.38 Uhr wurden von der integrierten Leitstelle Karlsruhe die Feuerwehren Kürnbach, Sulzfeld und die Tagalarmgruppe der Abteilung Oberderdingen von der Feuerwehr Oberderdingen zu einem technischen Hilfeleistungseinsatz nach einem Verkehrsunfall alarmiert. An genannter Örtlichkeit wurde ein Unfall mit eingeklemmter Person gemeldet.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst bot sich folgende Lage: ein PKW war von Kürnbach kommend in Richtung Oberderdingen unterwegs, und kam kurz nach der Einmündung zur K 3507 nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam auf dem Dach an der Uferböschung des Humsterbachs zwischen etlichen Bäumen und Büschen zum Liegen. Dabei wurde das Dach des Fahrzeugs zusammengedrückt. Der Beifahrer war bereits befreit und wurde vorbildlich von einer Verkehrsteilnehmerin versorgt und betreut.

Die beteiligten Feuerwehren leiteten in sehr guter Zusammenarbeit umgehend Maßnahmen zur technischen Rettung des Fahrers an der geländebedingt schwer zugänglichen Einsatzstelle ein. Dazu wurde das Fahrzeug zunächst mit einem Greifzug, der an einem Baum angeschlagen wurde, gegen ein Abrutschen in den Bach gesichert. Zudem wurde hydraulisches Rettungsgerät in Stellung gebracht. Parallel dazu hatten Notarzt und Rettungsdienstmitarbeiter die Versorgung des Schwerverletzten Beifahrers sowie des eingeklemmten Fahrers übernommen. Dabei stellte sich heraus, dass für den Fahrer jede Hilfe zu spät kommt, er war auf Grund seiner schweren Verletzungen bereits verstorben.

Nachdem der Beifahrer mit Hilfe von Feuerwehrkräften auf einer Schleifkorbtrage aus dem unwegsamen Gelände zum Rettungswagen zur weiteren Versorgung und zum Abtransport in eine Klinik gebracht war, mussten mehrere Bäume gefällt und beseitigt werden, um für die Bergung des Fahrers den benötigten Raum zu schaffen. Mit hydraulischen Rettungsgerät wurde schließlich die Beifahrertüre entfernt, um den Fahrer aus dem Auto zu befreien. Weitere Kräfte bauten derweil eine Ölsperre auf dem Humsterbach auf, um ausgelaufene Betriebsstoffe aufnehmen zu können. Die Einsatzstelle wurde mit Einbruch der Dämmerung mit etlichen Lichtmasten und Scheinwerfern ausgeleuchtet. Zudem wurde der Brandschutz über ein C-Schnellangriffsrohr sichergestellt und die Einsatzstelle abgesichert. Zur Betreuung anderer Verkehrsteilnehmer und der Einsatzkräfte wurden im Verlauf des Einsatzes zwei Notfallseelsorger hinzugerufen.

Zur Bergung des Fahrzeugs musste ein Kranwagen anrücken. Während des Einsatzes und der Unfallaufnahme durch die Polizei musste die L 593 voll gesperrt werden.

Im Einsatz waren rund 50 Feuerwehrangehörige der Feuerwehren Kürnbach mit dem Tanklöschfahrzeug TLF 8/18, dem Löschgruppenfahrzeug LF 8/8 und dem Mannschaftstransportwagen MTW, der Feuerwehr Sulzfeld mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 16/12, dem Einsatzleitwagen ELW 1 und dem Gerätewagen-Transport GW-T sowie der Feuerwehrabteilung Oberderdingen mit dem Rüstwagen RW 1 und dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20. Der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Karlsruhe hatte einen Notarzt und fünf Mitarbeiter, ein Notarzteinsatzfahrzeug NEF aus Bretten sowie zwei Rettungswagen RTW aus Oberderdingen und Bretten eingesetzt. Von der Polizei waren sechs Beamte und drei Streifenwagen des Reviers Bretten und des Verkehrsunfalldienstes vor Ort.

Nach der Bergung des Fahrers konnte die Abteilung Oberderdingen die Einsatzstelle verlassen und den Einsatz nach den Reinigungs- und Aufrüstarbeiten sowie einer Nachbesprechung gegen 20.35 Uhr beenden. Die Feuerwehren Kürnbach und Sulzfeld waren noch längere Zeit bis gegen 22.00 Uhr im Einsatz eingebunden.

Verkehrsunfall L 593

Verkehrsunfall L 593

Fotos: Feuerwehr Oberderdingen

 

 

Altersabteilung Oberderdingen

 

Termine: 

Donnerstag, 08.03.18

Kameradschaftsdienst   mit Vesper, 18.30 Uhr im Feuerwehrhaus.

Donnerstag, 05.04.18

Kameradschaftsdienst   mit Vesper, 19.00 Uhr im Feuerwehrhaus.

Donnerstag, 03.05.18

Kameradschaftsdienst   mit Vesper, 19.00 Uhr im Feuerwehrhaus.

 

 

Weitere Info`s und Bilder auch immer auf unserer Homepage unter:

www.feuerwehr.oberderdingen.de und auf facebook bzw. twitter

 

Pressewart (MW)