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Wichtiges zur Corona-Krise !

Wichtiges zur Corona-Krise ! | Mendler, Michael | 25.03.2020

Corona-Virus: Auswirkungen auf das Trinkwasser und Maßnahmen zur Sicherstellung der Trinkwasserlieferung

Bodensee-Wasserversorgung informiert

 

Welche Auswirkungen hat das Corona-Virus auf das Trinkwasser?

 

  • Das neuartige Corona-Virus (SARS-CoV-2) wird nicht über Trinkwasser verbreitet.
  • Durch die leistungsstarke Aufbereitungsanlage der Bodensee-Wasserversorgung werden unerwünschte Mikroorganismen und Viren aus dem Rohwasser sicher entfernt und unschädlich gemacht. Dies ist das Ergebnis umfangreicher Untersuchungen in der Aufbereitungsanlage der Bodensee-Wasserversorgung und im abgegebenen Trinkwasser. Insbesondere die oxidative und desinfizierende Wirkung von Ozon in Kombination mit den effektiven Partikelentfernungen in den nachgeschalteten Sandfiltern sind hierbei ausschlaggebend. Durch dieses sogenannte Multibarrierensystem der Aufbereitung der Bodensee-Wasserversorgung ist eine hohe Qualität und Versorgungssicherheit gewährleistet. Zudem erhält das Trinkwasser am Ausgang Wasserwerk noch einer Transportchlorung um die Qualität auf dem Weg zu den Verbandsmitgliedern sicherzustellen.
  • Die Bodensee-Wasserversorgung überwacht und kontrolliert das Trinkwasser in ihren Routineuntersuchungen auch auf Viren. Nach wie vor entspricht es in jeder Hinsicht den strengen Qualitätskriterien der Trinkwasserverordnung und damit höchsten Ansprüchen. Kontrolliert wird dies vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg als überwachende Behörde der Fernwasserversorger mit einem eigenen unabhängigen.
  • Untersuchungsprogramm. Es gibt darüber hinaus deutschlandweit keine Hinweise darauf, dass die Verbreitung des Corona-Virus in Zusammenhang mit der Trinkwasserversorgung steht.

 

 

Welche  Maßnahmen zur Sicherstellung der Trinkwasserlieferung werden ergriffen?

 

Oberstes Ziel der Maßnahmen im Unternehmen ist, die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten. Wir nehmen unsere Verantwortung und Verpflichtung der kommunalen Daseinsvorsorge wahr und stellen sicher, dass Mitarbeiter in Schlüsselfunktionen ihren Dienst verrichten können. Dazu haben wir verschiedene Maßnahmen ergriffen:

 

Mitarbeiter

  • Sensibilisierung der Mitarbeiter hinsichtlich Hygiene und Verhalten
  • Arbeit im Homeoffice, wo möglich
  • Kontaktlose Mitarbeiterbesprechungen per Telefon- oder Videokonferenz
  • Das Wasserwerk Sipplinger Berg ist bis auf weiteres für Besucher gesperrt
  • Der Zutritt zu unseren Anlagen, (auch Hauptverwaltung Stuttgart) von Dritten ist auf das betrieblich erforderliche Minimum eingeschränkt.
  • Für Mitarbeiter, die wegen Kinderbetreuung zu Hause bleiben müssen bemühen wir uns um familienfreundliche Regelungen.

 

Betrieb

 

  • Wir sind systemrelevant, d.h. für Mitarbeiter in Schlüsselpositionen hat die Versorgungssicherheit Vorrang.
  • Für wichtige Funktionen, haben wir jeweils zwei räumlich getrennte Teams gebildet, die bei Erkrankungen die Aufgaben wechselseitig übernehmen können.
  • Wir sind vorbereitet. Im Rahmen unseres Notfallmanagements greift der Pandemieplan, um rasch auf sich verändernde Situationen zu reagieren.
  • Wir sind in engem Kontakt mit den Behörden (Landesgesundheitsamt LGA, Ministerium ländlicher Raum Baden-Württemberg, MLR) und lassen uns vom betrieblichen Gesundheitsdienst unterstützen.
  • Wir haben sowohl unsere Betriebsmittel (Chlor, Sauerstoff, Treibstoff) als auch Schutzmittel für Mitarbeiter (Desinfektionsmittel, Masken) in großen Mengen vorrätig, um gegen Lieferengpässe gerüstet zu sein.