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Aktuelle Infos / Aus der Presse

Aktuelle Infos / Aus der Presse | Mendler, Michael | 30.06.2020

Rückkehr unter Pandemiebedinungen zum Regelbetrieb in Oberderdinger Kindertageseinrichtungen und Grundschulen

Das Kultusministerium hat Mitte Juni Konzepte vorgelegt, die die Rückkehr zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen ab dem 29. Juni 2020 in Baden-Württemberg ermöglichen. Auch in Oberderdingen wird dies der Fall sein.

 

Das vorhandene Konzept zur Rückkehr in den Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen ist bis in das Kindergartenjahr 2020/2021 gültig. Die Einrichtungen sind verpflichtet unter Vorgaben des Eckpunktepapiers ein Hygienekonzept umzusetzen.

 

Bei der Rückkehr zum Regelbetrieb dürfen die Einrichtungen die Mindestpersonalanzahl um bis zu 20 % unterschreiten. Die Abstandsregelungen für Kinder gibt es nicht mehr, da laut einer Studie des Universitätsklinikums Heidelberg und anderer Universitätskliniken Kinder unter 10 Jahren einen sehr viel geringeren Anteil am Pandemiegeschehen haben als angenommen. Erwachsene untereinander sollen den Mindestabstand von 1,5 Metern weiterhin einhalten. An oberster Stelle des Konzepts steht eine stabile und konstante Zusammensetzung der Gruppen – bei den Kindern, als auch beim Personal. Dabei müssen die verschiedenen Betreuungsgruppen möglichst im Gebäude sowie im Außenbereich getrennt bleiben. Ziel dabei soll die Nachvollziehbarkeit einer möglichen Infektionskette sein.

 

Dies stellt die Einrichtungen, sicher nicht nur in Oberderdingen, in Bezug auf Personaleinsatz vor große Herausforderungen, da weder beim Personal noch bei der Gruppenzusammensetzung Flexibilität möglich ist. Außerdem fallen einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus, da sie aufgrund ihres Alters oder ihrer Vorerkrankungen zu den so genannten Risikogruppen gehören. Diese müssen nach Richtlinien des aktuellen Konzeptpapiers nun eine (arbeits-)medizinische Beurteilung vorlegen. Erst dann steht fest, wie viel Personal weiterhin zur Verfügung steht.

 

„Alle Kita-Leitungen und ihre Mitarbeiter sind sehr engagiert und ziehen an einem Strang, um in den jeweiligen Einrichtungen den Regelbetrieb zu ermöglichen“, berichtet Sachgebietsleiterin für Kindergärten und Schulen Martina Vietz und führt weiter aus „In Oberderdingen ist die Rückkehr in einen Regelbetrieb für die Kindertageseinrichtungen unter Pandemiebedingungen ab dem 29. Juni weitestgehend möglich.“ Nur wenige Einschränkungen müssen die Eltern in manchen Einrichtungen akzeptieren.

 

Die Eltern werden direkt von den Einrichtungen über das weitere Vorgehen informiert.

 

Um diesen Einschränkungen entgegenwirken zu können und das vorhandene Personal zu unterstützen sucht die Gemeinde Oberderdingen Zusatzkräfte für die Betreuung in Kindertageseinrichtungen, die keine Fachausbildung haben müssen. Bei Interesse richten Sie bitte in einer zusammenfassenden PDF-Datei mit max. 5 MB Ihre Bewerbungsunterlagen an: personalamt@oberderdingen.net oder per Post: Gemeinde Oberderdingen, Personalamt, Amthof 13, 75038 Oberderdingen.

 

Für Fragen steht Ihnen Personalleiter Heiko De Vita unter der Telefonnummer 07045/ 43-200 oder per E-Mail de_vita@oberderdingen.net zur Verfügung.

 

Das Kultusministerium hat ebenfalls ein Eckpunktepapier zur Rückkehr in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen für Grundschulen herausgebracht. Für die Umsetzung sind die Schulen zuständig. Die Grundschulen sollen den Schülerinnen und Schülern ein Lernangebot mit möglichst vier Zeitstunden am Tag anbieten. Wie auch in den Kindertageseinrichtungen müssen die Gruppen sowie das Personal konstant sein. Ein Mindestabstand zwischen den Schülerinnen und Schülern ist nicht mehr notwendig. Der Unterrichtsbeginn sowie die Pausen müssen zeitlich versetzt sein. Es finden bis zum Schuljahresende 2019/2020 keine schriftlichen Leistungsfeststellungen mehr statt. Die Eltern werden von den Grundschulen über das weitere Vorgehen informiert.

 

Die Notfallbetreuung in den Kindertageseinrichtungen sowie in den Grundschulen entfällt. Die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule sowie die Nachmittagsbetreuung wird den Eltern zu den bisher gebuchten Zeiten wieder angeboten. In den Klassen 5-7 findet die Notbetreuung weiterhin statt.

 

„Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, den Verwaltungsmitarbeiterinnen und Leitungen der Einrichtungen und Schulen, die in den letzten Monaten die Vorschriften – auch kurzfristig - umgesetzt haben, aber auch bei den Eltern, die durch die besondere Situation mit der Betreuung ihrer Kinder vor besondere Herausforderungen gestellt wurden. Ohne die Zusammenarbeit aller Beteiligten wäre dies nicht möglich gewesen“, sagt Bürgermeister Thomas Nowitzki.