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Aktuelle Infos / Aus der Presse

Aktuelle Infos / Aus der Presse | Vertretung, Redaktion KLIK | 12.11.2020

Reaktivierung der stillgelegten Zabergäubahn mit Westanbindung - Bürgermeister Thomas Nowitzki führt Gespräch in Berlin

Foto: Verena Balmer - Wahlkreisabgeordneter Axel E. Fischer MdB (CDU), Bürgermeister Thomas Nowitzki und der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Steffen Bilger (CDU) beim gemeinsamen Treffen im Bundestag in Berlin.

Foto: Verena Balmer
Wahlkreisabgeordneter Axel E. Fischer MdB (CDU), Bürgermeister Thomas Nowitzki und der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Steffen Bilger (CDU) beim gemeinsamen Treffen im Bundestag in Berlin.

 

Ende Oktober traf sich Bürgermeister Thomas Nowitzki mit dem Wahlkreisabgeordneten Axel E. Fischer MdB (CDU) und dem parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger (CDU), zu einem gemeinsamen Gespräch in Berlin. Thema des Gesprächs waren die derzeitigen Überlegungen des Landes Baden-Württemberg das Angebot im öffentlichen Nahverkehr durch die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken wie beispielsweise die der Zabergäubahn zu steigern.

 

Der Oberderdinger Bürgermeister Thomas Nowitzki hatte sich bereits im Juli 2019 in einem Schreiben an den Karlsruher Landrat Christoph Schnaudigel sowie an die Bürgermeister der Nachbarstädte  und –gemeinden gewandt. Im Wesentlichen geht es dem Schultes nach einer möglichen Reaktivierung der Zabergäubahn um die Anbindung nach Westen über Oberderdingen bis Bretten. In seiner Neujahrsansprache Anfang 2020 brachte er die Reaktivierung der Zabergäubahn mit Westanbindung erneut ins Gespräch.

 

„Die Anbindung über Sternenfels, Kürnbach nach Oberderdingen und weiter über Großvillars und Knittlingen bis nach Bretten zur früheren Kraichgaubahn wurde einst lange verhandelt, geplant, teils gebaut und leider 1933 aufgegeben und rückgebaut“, stellt Bürgermeister Thomas Nowitzki fest. Die Pläne aus den 1930er-Jahren für eine Bahnanbindung über Oberderdingen bis nach Bretten liegen heute noch im Rathausarchiv.

 

Staatssekretär Steffen Bilger berichtete beim  gemeinsamen Gespräch über die Novellierung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes, mit dem der Bundestag im Februar 2020 die Finanzmittel für Verkehrsprojekt auf bis zu 2 Milliarden Euro pro Jahr erhöht hat. Dieses Gesetz soll bis 2025 schnell und unbürokratisch dringende Investitionen in den Neu- und Ausbau des Nahverkehrs ermöglichen. Aktuell sind Schienenstrecken mit bis zu 90% förderfähig. Staatssekretär Steffen Bilger meinte, dass ein solches Projekt, wie die Reaktivierung der Zabergäubahn, nicht an der Finanzierung scheitern sollte.

 

Das Land Baden-Württemberg wird die Untersuchung über die Reaktivierung von 42 stillgelegten Bahnstrecken Anfang November 2020 der Öffentlichkeit vorstellen.

 

„Fällt das Ergebnis für die Zabergäubahn positiv aus, ist es wichtig, sofort eine Machbarkeitsstudie für die Westanbindung von Sternenfeld, über Kürnbach, Oberderdingen, Großvillars und Knittlingen nach Bretten in Auftrag zu geben“, sagt Bürgermeister Thomas Nowitzki.

 

So hat die CDU-Fraktion im Kreistag des Landkreises Karlsruhe im Juli 2020 einen Antrag zur Durchführung dieser Machbarkeitsstudie eingebracht. Sobald das Land eine Entscheidung zur Zabergäubahn getroffen hat. Die Erfolgschancen für die Schienenstrecke wird durch die geplante Änderung des standardisierten Bewertungsverfahrens zur gesamtwirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Untersuchung, durch die höhere Gewichtung von Klimaschutzzielen und anderen Umweltaspekten deutlich verbessert. Das Projekt ist eine einmalige Chance, auch wenn es für viele visionär ist.