Schaltfläche zum Aktivieren von Google Translate
> Startseite> Rubrikenübersicht> Aktuelle Infos / Aus der Presse > Erfolgreiche Ausstellung „Gott würfelt nicht“ im Aschingerhaus Oberderdingen

News & Aktuelles

Aktuelle Infos / Aus der Presse

Aktuelle Infos / Aus der Presse | Mendler, Michael | 11.06.2021

Erfolgreiche Ausstellung „Gott würfelt nicht“ im Aschingerhaus Oberderdingen

Die Knittlinger Künstlerin Tanja Izsak überreichte Bürgermeister Thomas Nowitzki als Dank das Kunstwerk „Welle oder Teilchen“ aus ihrer Ausstellung „Gott würfelt nicht“, die im vergangenen Jahr in der Galerie und dem Museum des  Aschingerhauses in Oberderdingen zu sehen war. Auf dem Bild ist Werner Heisenberg zu sehen, der sich mit der Quantenphysik beschäftigt hat. Heisenberg war  wie viele andere Quantenphysiker Teil ihrer Ausstellung. 

 

 

Die Ausstellung „Gott würfelt nicht“ war ursprünglich von Sonntag, 18. Oktober bis Sonntag, 22. November 2020 in der Galerie und im Museum im Aschingerhaus Oberderdingen vorgesehen. Bereits im Vorfeld sah die Gemeinde in Abstimmung mit der Künstlerin aufgrund der Pandemie von einer klassischen Eröffnung ab. Interessierte waren deshalb zu Künstlergesprächen mit, begrenzter Teilnehmerzahl, vorheriger Anmeldung und Einhaltung der Hygienemaßnahmen eingeladen. Das Aschingerhaus war bis Ende Oktober 2020 zu den bekannten Öffnungszeiten geöffnet. Jedoch musste es Anfang November durch den Lockdown schließen.  

 

Dennoch ist Tanja Izsak mit der Ausstellung im Aschingerhaus sehr zufrieden. „Es war toll hier ausstellen zu dürfen. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Aschingerhaus-Team hat Spaß gemacht“, sagt Tanja Izsak. Das Interesse war groß. Die möglichen Künstlergespräche waren voll ausgebucht. „Die Bilder sind sehr schön. Das Thema der Ausstellung war interessant, die Motive und  Farbkombinationen gefallen mir besonders“, berichtet Bürgermeister Thomas Nowitzki und bedankte sich bei der Künstlerin für das Bild.

 

Die künstlerische Arbeit von Tanja Izsak für die Ausstellung „Gott würfelt nicht“ war beeinflusst durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen, wie das Zusammenspiel von Quantenphysik und Spiritualität und die Begeisterung für den Flamencotanz. Ausgedrückt in ihren Bildern wird dadurch Raum geschaffen für Zufall, für Zufallstechniken, für das Chaos, um dann dieses Chaos wieder in eine Form zu bringen und in eine Ordnung, bis sich alles fügt.

 

In diesem Prozess baute Tanja Izsak ihre Bilder abstrakt auf und überarbeitete gegenständlich. Schrift ergänzte oft den Inhalt des Bildes. Sie arbeitete mit unterschiedlichen Materialien, wie Strukturpaste, Marmormehl, Collageteilen,  Tusche, Acryl und Öl. Sie  experimentierte mit Resin, einem Gießharz, der eine transparente, hochglänzende Oberfläche entstehen lässt. Ihr bevorzugtes Motiv war der Mensch, als Porträt oder in Bewegung.

 

Aufgrund der sinkenden Infektionszahlen ist wieder erlaubt  Museen unter Hygienemaßnahmen zu öffnen. Die Planungen für eine neue Ausstellung im Aschingerhaus sind bereits am Laufen, so dass voraussichtlich noch vor den Sommerferien diese einziehen kann.