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kleiner Weintipp

Aktueller Tipp

Cuvée Aschinger rosé 2023 trocken von Weinbau Steinmetz

Cuvée Aschinger rosé 2023 trocken von Weinbau Steinmetz

Sehr geehrte Weinfreundinnen und Weinfreunde,


dieser tolle Roséwein lässt vor allem die Herzen der werten Damen höher schlagen: Mit ihrer 2023er Cuvéé Aschinger rosé trocken haben die Familienmitglieder von Weinbau Steinmetz aus Oberderdingen eine sehr gelungene sommerliche Kreation in ihrem Programm, von der man sich auch schon am Nachmittag gerne ein kleines Gläschen gönnt!

 

Die Steinmetz'sche Cuvée kommt in der glasklaren Flasche, die ihr tolles Orangerot sehr schön zur Geltung kommen lässt. Das bekannte rundumlaufende Etikett weist mit dem großen "S" klar auf ihren Erzeuger hin, die "Edition Derdinger Horn" erklärt auch gleich, wo genau sie herkommt. Mit einem kurzen Dreh ist ihr schwarz-goldener Longcap-Schraubervschluss geöffnet und sogleich eingeschenkt.

 

So findet sich im Bukett frühreife Sauerkirsche. Im Geschmack ist ebenfalls Sauerkirsche und auch frühreife Brombeere (Tipp: den Wein etwas länger im Mund belassen und ein klein wenig kauen). Der Abgang ist erstaunlich knackig, das Finale ist samtig mit ganz leichten Noten von weißem Pfeffer (Tipp: auch hier den Wein zuvor etwas länger im Mund behalten).

"Die Cuvée Aschinger rosé ist durch Saftabzug aus unserer Cuvée 'der Steinmetz' entstanden", kommentierte Heinz Steinmetz seinen gelungenen Roséwein. Und 'der Steinmetz' ist bekanntlich eine Cuvée aus Lemberger, Merlot, Syrah und Cabernet Franc. Mit 12,0% vol. Alkohol ist sie für einen Rosé fast schon ein wenig kräftiger, mit 6,9 Gramm pro Liter im oberen Bereich von "trocken" ausgebaut. Ihre 5,0 Gramm pro Liter Säure sind mild, wirken - siehe oben - aber nicht so. Sie ist natürlich eine tolle Begleiterin zum Dessert, aber probieren Sie sie auch einmal als Apéritif, solange der Grill noch am Anheizen ist! Mit 7,00 Euro (Stand: Juli 2026) ist sie zudem fair bepreist.

 

Und Heinz Steinmetz hält noch eine weitere gute Nachricht bereit: Es wird auch aus dem Jahrgang 2025 wieder eine Cuvée Aschinger rosé geben: Man darf gespannt sein, wie diese ausfallen wird!

Zu beziehen ist die 2023er Cuvée Aschinger rosé trocken "Edition Derdinger Horn" bei Weinbau Steinmetz in der Aschingerstraße in Oberderdingen.

Haben Sie Fragen oder Anregungen rund um die Oberderdinger bzw. Großvillarser Weine? Der "kleine Weintipp" ist per email unter weintipp@oberderdingen.de erreichbar.


Herzlichst, Ihr

Martin
 

Der nächste kleine Weintipp erscheint am 1. September 2026.


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Hier im Archiv finden Sie die vorhergehenden Tipps der vergangenen Monate:

Archiv 2012
  • Weintipp Dezember 2012: 2007 Trollinger-Sekt vom Weingut Vinçon-Zerrer
  • Weintipp November 2012: 2011 Portugieser trocken "Alte Reben" von der WG Oberderdingen
  • Weintipp Oktober 2012: 2011 Chardonnay Kabinett vom Weingut Kelterhof
  • Weintipp September 2012: 2011 Muskat-Trollinger "Edition Derdinger Horn" von Weinbau Steinmetz
  • Weintipp August 2012: 2011 Riesling ** vom Weingut Kern
  • Weintipp Juli 2012: 2011 Trollinger Blanc de Noir Secco vom Weingut Vinçon-Zerrer
  • Weintipp Juni 2012: 2011 Grauburgunder QbA vom Weingut Lutz
  • Weintipp Mai 2012: 2011 Riesling "Edition Derdinger Horn" von Weinbau Steinmetz
  • Weintipp April 2012: 2011 Quintus-Cuvée von Weinkultur westlicher Stromberg
  • Weintipp März 2012: 2011 Weissburgunder Kabinett vom Weingut Kelterhof
    2011 Weissburgunder Kabinett vom Weingut Kelterhof

    Sehr geehrte Weinfreundinnen und Weinfreunde,

    Schon wieder ein Weissburgunder? So oder ähnlich werden Sie wahrscheinlich fragen, da der "kleine Weintipp" Ihnen doch erst im Januar einen Wein dieser Rebsorte präsentiert hat. Aber: Während letzterer - im Barrique ausgebaut - noch ein richtiger Winter-Wein war, hält mit dem Kelterhof'schen Weissburgunder nun das Frühjahr und die nahende Spargel-Saison Einzug. Und obendrein eröffnet dieser Wein auch den Reigen des 2011er Jahrgangs, der sowohl quantitativ, als auch qualitativ insgesamt etwas besser als der vorangegangene ausgefallen ist.

    Der Weissburgunder vom Großvillarser Weingut Kelterhof kommt zunächst eher unscheinbar daher. Er wurde auf die grüne Flasche mit dem bekannten Kelterhof-Etikett gezogen und hat einen schwarzen Longcap-Schraubverschluss.

    Soweit, so gut. Aber gerade das Etikett, genauer, die beiden Etikette, sind gewissermaßen bei diesem Wein der "Witz": Er nennt sich in aller Bescheidenheit "Kabinett". Dreht man die Flasche jedoch um, so fällt auf dem Rücketikett auf, dass dort 13,0% vol. Alkohol angegeben ist. Ein Kabinettswein mit 13% vol. Alkohol? Da drängt sich sofort ein Verdacht auf, und dieser bestätigt sich dann auch. Der Kelterhof'sche Weissburgunder Kabinett ist in Wirklichkeit eine Spätlese! "Ja, Tiefstapler könnte man ihn nennen", meinte Armin Schäufele zu mir, als ich ihn jüngst auf seinen Weissburgunder ansprach. "Ein Kabinettswein passte einfach besser in unser Portfolio als eine Spätlese". Und so darf man sich also auf eine quasi verkappte Spätlese freuen, die sich nicht nur Kabinett nennt, sondern auch zum Kabinettspreis zu haben ist.

    Einmal im Glas, erkennt man ein sehr helles Gelb. Im Bukett ist noch ein ganz klein wenig Hefegeläger vorhanden, von dem allerdings auszugehen ist, dass es in den kommenden Wochen vollends verschwinden wird. "Fruchtig, frisch" kommentieren die Schäufeles diesen Weissburgunder in ihrem Angebotsprospekt. Und in der Tat: Öffnet man die Flasche, so zeigen sich feine Luftbläschen - das ist die besagte Frische! Im Bukett ist Grapefruit erkennbar - das ist die fruchtige Note, sein Geschmack lässt neben der Grapefruit auch Noten grüner Bohne erkennen, im Abgang ist ein schönes Säurespiel. Man merkt, dass dieser Weissburgunder trocken, aber eben nicht staubtrocken ausgebaut wurde. So hat er 5,6 g/Liter Restzucker behalten, und, wie oben bereits angeklungen, ist er mit 13,0% vol. Alkohol recht kräftig, was zurückgerechnet alles in allem etwa 93 Grad Oechsle Mostgewicht ergibt, und damit die besagte Spätlese. Wenn es demnächst die ersten Spargel gibt, empfehle ich Ihnen diesen schönen Weissburgunder als hervorragenden Begleiter zu weissem Spargel an einer pikanten hellen Sauce. Mit 5,90 Euro (Stand: Februar 2012) ist der Weissburgunder Kabinett - wie oben bereits angeklungen - für eine Spätlese auf jeden Fall fair bepreist.

    Übrigens, das Weingut Kelterhof hat unlängst seinen Internet-Auftritt vollständig neu gestaltet. Unter anderem ist nun ein Web-Shop hinzugekommen, in dem man die Kelterhof-Weine direkt bestellen und sich nach Hause liefern lassen kann. Einmal hineinschauen (www.kelterhof.de) lohnt sich allemal.

    Und wenn Sie nicht nur den hier präsentierten Weissburgunder, sondern auch andere Weine des Weinguts Kelterhof probieren und dazu auch mehr über diesen Großvillarser Weinerzeuger erfahren möchten (der im Sommer diesen Jahres die Umstellung auf ökologischen Weinbau erfolgreich abgeschlossen haben wird), so sei Ihnen sein Tag der offenen Tür empfohlen, der am Sonntag, den 1. April (also Palmsonntag) ab 11:00 Uhr stattfinden wird. Wir werden - wie immer - auf jeden Fall auch zugegen sein!


    Zu beziehen ist unser kleiner Weintipp des Monats direkt bei dem Weingut Kelterhof (www.kelterhof.de) oder in der Vinothek in Oberderdingen.

     

    Herzlichst, ihr

    Martin 

    Der nächste kleine Weintipp erscheint am 15. April 2012.

  • Weintipp Februar 2012: 2009 Saint Laurent vom Weingut Vinçon-Zerrer
  • Weintipp Januar 2012: 2008 Weißburgunder Barrique vom Weingut Lutz