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kleiner Weintipp

Aktueller Tipp

Secco rosé Biowein vom Weingut Jan Müller

Secco rosé Biowein vom Weingut Jan Müller

Sehr geehrte Weinfreundinnen und Weinfreunde,


ein hervorragend gelunger Bio-Rosé-Secco für die "Fünfte Jahreszeit"!

 

Jan Müller vom gleichnamigen Großvillarser Weingut - allerdings besser bekannt unter dem Namen "Waldenserbesen" - hat mit seinem Secco rosé nicht nur einen richtig leckeren Secco kreiert, sondern das Auge trinkt hier ebenfalls mit: Die Farbe ist einfach genial!

 

Dementsprechend kommt er in der glasklaren Flasche, die seine tolle helle Lachsfarbe - schon ein klein wenig in Richtung Rotgold gehend - optimal zur Geltung kommen lässt. Auf ihr ist das altbekannte schlichte Müller-Etikett mit dem symbolischen freien Besenstuhl zu sehen. Wie immer ziert das DE-ÖKO-022-Logo für ökologisch-nachhaltigen Weinbau zurückhaltend das Rückenetikett. Mit einem für einen Perlwein standesgemäßen Zischen ist der kupferfarbene Longcap-Schraubverschluss geöffnet. Da ein Secco definitionsgemäß weniger Druck und damit weniger Perlage als ein Sekt enthält - beim Secco sind es maximal 2,5 Bar, beim Sekt dagegen in der Größenordnung von deren 6 - empfiehlt es sich, ihn vorsichtig einzuschenken.

 

Das Bukett des Müller'schen Secco ist sehr dezent, es ist Kirsche und auch etwas Erdbeere erkennbar. Im unkomplizierten Geschmack findet man Himbeere, Kirschdrops und auch ein klein wenig Muskatnuss (Tipp: Secco etwas länger im Mund belassen). Der Abgang ist fruchtig und weich, auch hier ist Himbeere auffindbar. Im Finale schließlich sind leichte Gewürzaromen.

"Es ist ein Secco aus Spätburgunder mit einem kleinen Anteil von Muskattrollinger", erklärte mir Jan Müller, als wir uns über seinen hübschen Secco unterhielten. "Weil der Muskattrollinger-Anteil aber so gering ist, habe ich es nicht auf das Etikett geschrieben." Aha! Damit erklären sich die Muskatnuss- und Gewürznoten aus der Verkostung: Das ist genau der Muskattrollinger! In Gänze hat der Secco-rosé aus dem Hause Jan Müller 11% vol. Alkohol. Mit 12 Gramm pro Liter Restzucker ist er am unteren Ende von "halbtrocken" ausgebaut. Seine 5,9 Gramm pro Liter Säure verleihen ihm eine dezente Frische. Zu den närrischen Tagen trinkt man ihn am besten mit viel guter Laune in geselliger Runde - optimal ist er natürlich an einem ausgelassenen Mädelsnachmittag oder -abend. Und so süffig, wie er ist, hat man am besten noch eine zweite Flasche griffbereit! Für 8,50 Euro (Stand: Dezember 2025) erhält man einen tollen Bio-Secco, den man gerne einmal wieder trinkt.

Zu beziehen ist unser kleiner Weintipp des Monats beim Weingut Jan Müller im Waldenserbesen Vinçon-Müller in Großvillars.

Haben Sie Fragen oder Anregungen rund um die Oberderdinger bzw. Großvillarser oder Flehinger Weine? Der "kleine Weintipp" ist per email unter mailto::weintipp@oberderdingen.de erreichbar.



Herzlichst, Ihr  
Martin


Der nächste kleine Weintipp erscheint am 1. Februar 2026.

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Hier im Archiv finden Sie die vorhergehenden Tipps der vergangenen Monate:

Archiv 2013
  • Weintipp Dezember 2013: 2011 Riesling-Sekt von Weinbau Steinmetz
  • Weintipp November 2013: Jubiläumsausgabe: 5 Jahre "kleiner Weintipp"
  • Weintipp Oktober 2013: 2012 Cuvée INtensiv von der WG Oberderdingen
  • Weintipp September 2013: 2012 Samtrot Kabinett Biowein vom ökologischen Weingut Kelterhof
  • Weintipp August 2013: 2012 Cuvée Trio vom Weingut Vinçon-Zerrer
  • Weintipp Juli 2013: 2011 Dornfelder vom Weingut Kern
  • Weintipp Juni 2013: 2012 Riesling "ML" vom Weingut Lutz
  • Weintipp Mai 2013: 2012 Secco von der WG Oberderdingen
  • Weintipp April 2013: 2012 Secco Rosé vom Weingut Lutz
  • Weintipp März 2013: 2012 Müller-Thurgau Kabinett Biowein vom ökologischen Weingut Kelterhof
    2012 Müller-Thurgau Kabinett Biowein vom ökologischen Weingut Kelterhof

    Sehr geehrte Weinfreundinnen und Weinfreunde,

    es ist soweit: Der erste Großvillarser Biowein aus ökologisch-kontrolliertem Anbau ist da! Nach erfolgreicher dreijähriger Umstellung gratuliert der "kleine Weintipp" dem ökologischen Weingut Kelterhof (so darf sich das Weingut jetzt stolz nennen) ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg! Und das erste Ergebnis kann sich denn auch gleich sehr gut sehen lassen: Der 2012er Müller-Thurgau Kabinett Biowein. Er kommt in der grünen 1-Liter-Flasche mit schwarzem Longcap-Schraubverschluss und dem bekannten Etikett - doch halt, nicht ganz: Dort steht nun auf einmal "Biowein" und rechts oben in der Ecke weist das grün-weisse DE-ÖKO-022-Siegel der deutschen Landwirtschaft dezent auf die ökologisch-nachhaltige Herkunft dieses Bio-Müller-Thurgaus hin. Klein, aber fein!

    Typisch für diese Rebsorte ist die Farbe: Ein zartes Gelb nimmt man im Glas wahr, und schwenkt man dieses direkt nach dem Einschenken, so erkennt man feine Noten von Birne, zudem Zitrone und getrocknete Blumen. Und genauso fein ist auch sein Geschmack: Dieser ist betont frisch, leicht blumig mit Anklängen von Kamille. Nimmt man einen richtig großen Schluck, so schmeckt man Zitrone relativ gut heraus. Da denkt man als Genießer sofort an die nun anstehende Spargelzeit, zu denen er wunderbar gereicht werden kann! Im Abgang ist übrigens ein wenig Muskatnuss zu finden.

    "Er ist nicht ganz trocken ausgebaut", liess mich Armin Schäufele wissen, und das neue Kelterhof-Faltblatt weist prompt 8,5g/Liter Restzucker aus. Zusammen mit den 12% vol. Alkohol ist er sommerlich-dezent, sein Bio-Grundwein kam auf rund 82 Grad Oechsle Mostgewicht, also mittlerer Kabinettsbereich.

    Im Sommer anno 2009 begann das Weingut Kelterhof mit der Umstellung seines Betriebs auf ökologischen Weinbau. "Früher hatte ich binnen eines Tages alle meine Weinberge gespritzt", meinte Armin Schäufele zu mir, "das geht jetzt als Bio-Winzer nicht mehr, denn da sind diese chemischen Pflanzenschutzmittel nicht mehr erlaubt". Aber den hierdurch entstehenden Mehraufwand nehmen die Schäufeles zugunsten eines ökologisch-nachhaltigen Anbaus gerne in Kauf. Und Bio-Weingüter sind bis jetzt in der Gegend eher relativ rar gesät. Bekannt ist natürlich das renommierte Bruchsaler Weingut Klumpp, sowie das Weingut Reblandhof in Sulzfeld. Um so schöner, dass nun auch in unserer Gemeinde ein Weingut diesen bedeutenden Schritt gewagt und erfolgreich vollzogen hat!

    Wie oben bereits angedeutet, versteht sich der Kelterhof'sche Müller-Thurgau Biowein natürlich ideal als Begleiter zu weissen Spargeln an einer Zitronen-Butter-Soße und Knöpfle, als Dämmerschoppen einfach einige Salzkräcker und Greyerzer-Käsewürfel dazustellen. Und obendrein wartet dieser schöne Öko-Wein mit einem exzellenten Preis-Leistungsverhältnis auf: Mit 4,40 Euro (Stand: März 2013) - wohlgemerkt: für einen vollen Liter - ist dieser Bio-Kabinettswein wirklich sehr preiswert und das gute Umweltgewissen genießt hierbei mit!

    Zu beziehen ist unser kleiner Weintipp des Monats direkt bei dem ökologischen Weingut Kelterhof  oder in der Vinothek  in Oberderdingen.

     

    Herzlichst, ihr

    Martin
     

    Der nächste kleine Weintipp erscheint am 15. April 2013.

  • Weintipp Februar 2013: 2008 Lemberger ** vom Weingut Kern
  • Weintipp Januar 2013: 2012 Sauvignon Blanc "Edition Derdinger Horn" von Weinbau Steinmetz