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kleiner Weintipp

Aktueller Tipp

Amtsschreiber-Cuvée Edition trocken vom Weingut Lutz

Amtsschreiber-Cuvée Edition trocken vom Weingut Lutz

Sehr geehrte Weinfreundinnen und Weinfreunde,


die Nächte werden wieder länger: Da braucht es einen schönen Rotwein!

 

Mit seiner "Amtsschreiber-Cuvée trocken Edition" hält das Oberderdinger Weingut Lutz einen schönen Vertreter bereit, der durch seine gelungene Rebsorten-Komposition in Verbindung mit einer dezenten Holznote zu begeistern weiß.

 

Die Lutz'sche Cuvée kommt in der klassischen Bordeaux-Flasche mit dem bekannten Etikett, auf dem die alte Amtsschreiberei - heute das Zuhause des Weinguts - abgebildet ist. Der schwarz-goldene Longcap-Schraubverschluss ist leicht zu öffnen, und schon ist auch eingeschenkt.

 

Im Glas zeigt sich ein kräftiges Dunkelrot. Das Weingut charakterisiert seine Kreation mit den folgenden Worten: "...fruchtige Eleganz von Johannisbeeren, Feigen, Datteln, Lakritze und Kakao." Oho! Und in der Tat: Im Bukett findet man rote Johannisbeere, etwas Vanille und einen dezenten Holzton. Der Geschmack hält, was das Bukett versprochen hat: Auch hier erkennt man die besagte rote Johannisbeere (sogar sehr intensiv, wenn man das Glas ein wenig schwenkt) und auch die Vanille. Im Abgang ist dunkle Schokolade: Das ist genau der obige Kakao. Das Finale ist samtig und erinnert ein klein wenig an die vom Weingut genannten Datteln. 

"Es ist eine Cuvée aus Lemberger, Spätburgunder, Cabernet Sauvignon und etwas Cabernet Franc", erklärte mir Manuel Lutz, seines Zeichens Önologe und Betreiber des Weinguts. Wow, interessante Kombination! Ausgebaut wurde die Lutz'sche Cuvée im Holzfass. Mit 12,5% vol. Alkohol ist sie durchaus schon etwas kräftiger, ihre 3,7 Gramm pro Liter Restzucker geben ihr eine feinfruchtige Note. Mit 5,6 Gramm pro Liter Säure ist sie für einen Rotwein fast schon ein wenig knackig.

 

In der nun anbrechenden Wildsaison ist die "Amtsschreiber-Cuvée trocken Edition" eine schöne Begleiterin zu Wildschwein oder Reh. Auch zu Rahmpfifferlingen mit Teigwaren geriert sie sich sehr gut. Abends genießt man in zum Vesper am besten mit herzhaften Landjägern. Für 9,80 Euro erhält man eine wunderbare heimische Cuvée, die ihresgleichen definitiv sucht!

Zu beziehen ist unser kleiner Weintipp des Monats beim Weingut Lutz in Oberderdingen oder auch in seinem Web-Shop.


Haben Sie Fragen oder Anregungen rund um die Oberderdinger bzw. Großvillarser Weine? Der "kleine Weintipp" ist per email unter mailto::weintipp@oberderdingen.de erreichbar.


Herzlichst, Ihr

Martin

Der nächste "kleine Weintipp" erscheint am 1. November 2026.

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Hier im Archiv finden Sie die vorhergehenden Tipps der vergangenen Monate:

Archiv 2012
  • Weintipp Dezember 2012: 2007 Trollinger-Sekt vom Weingut Vinçon-Zerrer
  • Weintipp November 2012: 2011 Portugieser trocken "Alte Reben" von der WG Oberderdingen
  • Weintipp Oktober 2012: 2011 Chardonnay Kabinett vom Weingut Kelterhof
  • Weintipp September 2012: 2011 Muskat-Trollinger "Edition Derdinger Horn" von Weinbau Steinmetz
  • Weintipp August 2012: 2011 Riesling ** vom Weingut Kern
  • Weintipp Juli 2012: 2011 Trollinger Blanc de Noir Secco vom Weingut Vinçon-Zerrer
  • Weintipp Juni 2012: 2011 Grauburgunder QbA vom Weingut Lutz
  • Weintipp Mai 2012: 2011 Riesling "Edition Derdinger Horn" von Weinbau Steinmetz
  • Weintipp April 2012: 2011 Quintus-Cuvée von Weinkultur westlicher Stromberg
    2011 Quintus-Cuvée von Weinkultur westlicher Stromberg

    Sehr geehrte Weinfreundinnen und Weinfreunde,

    wer ist denn "Weinkultur westlicher Stromberg???", werden Sie wahrscheinlich fragen, wenn Sie die Überschrift oben gelesen haben. Dahinter verbergen sich die fünf württembergischen Weingärtnergenossenschaften unserer Region, also aus Diefenbach, Freudenstein-Hohenklingen, Knittlingen, Oberderdingen und Sternenfels.

    Und passend haben sie ihrem ersten "echten" Gemeinschaftsprodukt den Namen "Quintus" gegeben, der die fünf manifestieren soll (genaugenommen ist Quintus der Fünfte). Und diese Cuvée vereinigt die Rebsorten Spätburgunder, Lemberger und Acolon in einem sehr schönen Wein!

    So ein wenig "den Hut auf" hatte hierbei die WG Knittlingen, aber - zwei Beispiele - den Acolon steuerten die WGs aus Knittlingen und Sternenfels bei, der Spätburgunder stammt aus Knittlingen und Oberderdingen. Der Quintus selbst kommt in der dunkelgrünen Flasche mit schwarzem Longcap-Schraubverschluss und einem eigens entworfenen Etikett mit dem Gemeinschafts-Logo (eine Traube, die Hügelkette des Kraichgaus und der stilisierte Turm des Klosters Maulbronn) und dem niedlichen Aufdruck "2Q11". Die Erzeuger sagen über ihren Gemeinschaftswein: "Es (lustig: Bei der Weinkultur westlicher Stromberg ist "Cuvée" sächlich) zeigt im Glas ein kräftiges Dunkelrot mit blauen Reflexen, ist im Geschmack kraftvoll, fruchtig mit intensivem Waldbeerenaroma".

    Also ausprobieren und einschenken: Die bläulichen Reflexe kommen natürlich vom Lemberger und ein wenig vom Acolon. Die besagten Reflexe sind schön erkennbar, wenn man einen kleinen Rest des Weins im Glas hat. Im Bukett ist etwas Sauerkirsche vorhanden, im Geschmack findet man Brombeere und schwarzen Holunder, im Abgang überwiegt dann die Säure des noch relativ jungen Weins (man darf gespannt sein, ob er bei längerer Lagerung Weinstein ansetzen und dadurch etwas an Milde gewinnen wird), man erkennt auch deutlich schwarzen Pfeffer. Für sein noch sehr jungendliches Alter ist diese nette Cuvée bereits erstaunlich gut trinkbar!

    Vorgestellt wurde er der Öffentlichkeit auf der Weinmesse in Maulbronn im März, die ebenfalls von den fünf Weingärtnergenossenschaften initiiert wird. Also nach bisheriger Kooperation im Marketing ist man nun einen Schritt weiter und hat ein erstes echtes Gemeinschaftsprodukt, damit eine vertriebliche Zusammenarbeit. Das Erstprodukt übrigens war im Winter der Portugieser-Glühwein, den allerdings die WG Sternenfels in Eigenregie herausgebracht hatte, und von den übrigen vier Genossenschaften mit vertrieben wurde. So ist auch die Quintus-Cuvée selbstverständlich bei allen fünf Genossenschaften erhältlich. Insbesondere wurden hochwertige Weine als Ausgangsbasis verwendet, so hat der Quintus kräftige 13,0% vol. Alkohol, sein Restzucker liegt bei um die 3g/Liter (die genauen Werte sind noch nicht veröffentlicht), man befindet sich also auf Spätlese-Niveau! Wie bereits gesagt, der Quintus ist bereits gut trinkbar, man darf aber erwarten, dass er in den kommenden Monaten noch ein klein wenig dazugewinnen wird. Auch der Preis steht Stand Anfang April noch nicht endgültig fest, aus gut unterrichteten Kreisen ist zu hören, dass er final bei weniger als acht Euro liegen soll. Und auch auf die Frage, zu welchen Gerichten der Quintus zu empfehlen ist, geben die Weingärtner gleich eine Antwort: "...ist ein idealer Begleiter zum Rinderbraten, würzigem Käse und kräftigem Brot". Dem ist nichts hinzuzufügen!

    Zu beziehen ist unser kleiner Weintipp des Monats direkt bei der Weingärtnergenossenschaft Oberderdingen , sowie bei den Verkaufsstellen der Weingärtnergenossenschaften Diefenbach, Freudenstein-Hohenklingen, Knittlingen und Sternenfels.

    Für nähere Informationen zur Weinkultur westlicher Stromberg sei deren Internet-Auftritt empfohlen.


    Herzlichst, ihr

    Martin 

    Der nächste kleine Weintipp erscheint am 15. Mai 2012.

  • Weintipp März 2012: 2011 Weissburgunder Kabinett vom Weingut Kelterhof
  • Weintipp Februar 2012: 2009 Saint Laurent vom Weingut Vinçon-Zerrer
  • Weintipp Januar 2012: 2008 Weißburgunder Barrique vom Weingut Lutz