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kleiner Weintipp

Aktueller Tipp

2018 Weissburgunder trocken vom Weingut Jan Müller

2018 Weissburgunder trocken vom Weingut Jan Müller

 

 

 

 

Sehr geehrte Weinfreundinnen und Weinfreunde,

der erste Weissburgunder aus dem Hause Jan Müller und dazu auch gleich vom Spitzenjahrgang 2018! Die junge Weissburgunder-Rebanlage vom Weingut Müller war letztes Jahr erstmals im Ertrag und brachte gleich einen tollen Wein hervor - so freut sich der "kleine Weintipp", Ihnen heuer das Ergebnis präsentieren zu dürfen. Der 2018er Weissburgunder trocken kommt in der bauchigen dunkelgrünen 0,75er-Flasche mit schwarzem Longcap-Schraubverschluss und dem bekannten Müller-Etikett, auf dem symbolisch ein freier Stuhl im Waldenserbesen in Großvillars abgebildet ist. Im Glas zeigt er ein schönes Strohgelb mit einem leichten Strich ins Grüne. Im Bukett findet sich etwas Orange, aber auch parfümig-kräuterige Noten. Sein Geschmack birgt Aromen von Citrus-Früchten. Im - für einen Weissburgunder relativ milden - Abgang schmeckt man ebenfalls Kräuter, auch Anklänge von trockenem Vermouth sind erkennbar. Das Finale ist langanhaltend und lässt auf Aprikose schließen.

"Sein Grundwein hatte 94 Grad Oechsle", liess mich Jan Müller wissen. Also ist dieser schöne Weissburgunder eine satte Spätlese, auch wenn er nur als QbA deklariert ist! "Sein Restzucker liegt bei 2,1 Gramm pro Liter, die Säure bei 4,7", fügte er hinzu. Also ist er - wie oben angemerkt - verhältnismäßig mild, was allen säureempfindlichen Weinfreundinnen und Weinfreunden entgegenkommt. Dass man die Säure im Geschmack dennoch merkt, liegt am moderaten Restzucker. Mit besagten 2,1 Gramm ist er praktisch komplett durchvergoren, was sich in kräftigen 13% vol. Alkohol niederschlägt. Nun in den schönen Sommertagen ist dieser nette Weissburgunder natürlich ein toller Begleiter zu gegriller Pute - die durchaus etwas würzig mariniert sein darf - am Abend empfiehlt er sich zu Salzstängelchen. Preislich liegt er bei 6,50 Euro (Stand: Juni 2019): Für eine satte Spätlese ein fairer Preis!

Zu beziehen ist unser kleiner Weintipp des Monats beim Weingut Jan Müller, im Waldenserbesen Vinçon  in Großvillars.


Haben Sie Fragen oder Anregungen rund um die Oberderdinger bzw. Großvillarser oder Flehinger Weine? Der "kleine Weintipp" ist per email unter weintipp@oberderdingen.de erreichbar.



Herzlichst, Ihr  


Martin

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Hier im Archiv finden Sie die vorhergehenden Tipps der vergangenen Monate:

Archiv 2016
  • Weintipp Dezember 2016: 2015 Chardonnay Sekt brut vom Weingut Hockenberg
  • 2012 Lemberger "ML" trocken vom Weingut Lutz:
  • Kleiner Weintipp ab 15.Oktober 2016: 2015 Chardonnay Kabinett Biowein trocken vom ökologischen Weingut Kelterhof
    2015 Chardonnay Kabinett Biowein trocken vom ökologischen Weingut Kelterhof

     

     

    Sehr geehrte Weinfreundinnen und Weinfreunde,


    ein filigraner und zugleich kräftiger Bio-Chardonnay!

     

    Mit seinem 2015er Chardonnay Kabinett trocken betreibt Armin Schäufele zunächst ein klein wenig Understatement: Er hat seinen 2015er Chardonnay als Kabinettswein im Programm, in Wirklichkeit aber ist er eine Spätlese, die kräftig und trocken, aber nicht "staubtrocken" ausgebaut worden ist. Der Kelterhof'sche Chardonnay kommt in der bekannten hellgrünen 0,75er-Bordeaux-Flasche mit schwarzem Longcap-Schraubverschluss und dem bekannten geschwungenen Etikett des ökologischen Weinguts, bei dem sich rechts oben in der Ecke das dezente grüne DE-ÖKO-022-Logo der deutschen Landwirtschaft befindet.

     

    Einmal eingeschenkt, zeigt er im Glas das für diese Rebsorte typische Strohgelb. Vor der Verkostung sei auf die Angaben der Schäufeles verwiesen, die da schreiben: "...Duft von Melonen und exotischen Früchten." Und in der Tat: Im Bukett zeigen sich Aromen von Grapefruit, ferner findet man auch frühreifen Pfirsich. Sein Geschmack ist kräftig und sehr vielfältig, er wirkt trockener als er ist, da er für einen Chardonnay relativ viel Säure (6,8 Gramm Säure / Liter) hat. So erkennt man Noten von frischem Heu, frühreifer Aprikose, auch Anklänge von Artischoke und Haselnuss sind auszumachen. Der Abgang ist - der Säure sei Dank - knackig und langanhaltend sowie leicht mineralisch. Im Finale lässt sich etwas frühreife Pflaume finden.

    Mit 13% vol. Alkohol ist er - wie erwartet - kräftig und passt damit gut in die nun länger werdenden Nächte. Mit 4,7 Gramm / Liter Restzucker ist er im mittleren Bereich von "trocken" ausgebaut, und so lautet folgerichtig die Empfehlung der Schäufeles: "Auch die asiatische Küche ergänzt er durch seine leichte Restsüße ausgezeichnet". Dem schließt sich der "kleine Weintipp" an: Ein hervorragender Begleiter zu Hähnchen süß-sauer! Am Abend ihn einfach einmal zu Butterbrezeln genießen! Für 7,90 Euro (Stand: September 2016) erhält man einen schönen Biowein (wohlgemerkt: eine Spätlese!), den man sich durchaus auch als Mitbringsel zum so langsam nahenden Weihnachtsfest vormerken kann.

    Zu beziehen ist unser kleiner Weintipp des Monats beim ökologischen Weingut Kelterhof in Großvillars oder in der Vinothek in Oberderdingen.


    Haben Sie Fragen oder Anregungen rund um die Oberderdinger bzw. Großvillarser Weine? Der "kleine Weintipp" ist per email unter weintipp@oberderdingen.de erreichbar.


    Herzlichst, ihr

    Martin
     

    Der nächste kleine Weintipp erscheint am 15. November 2016.

  • Kleiner Weintipp ab 15.Oktober 2016: 2015 Chardonnay Kabinett Biowein trocken vom ökologischen Weingut Kelterhof
    2015 Chardonnay Kabinett Biowein trocken vom ökologischen Weingut Kelterhof

     

     

    Sehr geehrte Weinfreundinnen und Weinfreunde,


    ein filigraner und zugleich kräftiger Bio-Chardonnay!

     

    Mit seinem 2015er Chardonnay Kabinett trocken betreibt Armin Schäufele zunächst ein klein wenig Understatement: Er hat seinen 2015er Chardonnay als Kabinettswein im Programm, in Wirklichkeit aber ist er eine Spätlese, die kräftig und trocken, aber nicht "staubtrocken" ausgebaut worden ist. Der Kelterhof'sche Chardonnay kommt in der bekannten hellgrünen 0,75er-Bordeaux-Flasche mit schwarzem Longcap-Schraubverschluss und dem bekannten geschwungenen Etikett des ökologischen Weinguts, bei dem sich rechts oben in der Ecke das dezente grüne DE-ÖKO-022-Logo der deutschen Landwirtschaft befindet.

     

    Einmal eingeschenkt, zeigt er im Glas das für diese Rebsorte typische Strohgelb. Vor der Verkostung sei auf die Angaben der Schäufeles verwiesen, die da schreiben: "...Duft von Melonen und exotischen Früchten." Und in der Tat: Im Bukett zeigen sich Aromen von Grapefruit, ferner findet man auch frühreifen Pfirsich. Sein Geschmack ist kräftig und sehr vielfältig, er wirkt trockener als er ist, da er für einen Chardonnay relativ viel Säure (6,8 Gramm Säure / Liter) hat. So erkennt man Noten von frischem Heu, frühreifer Aprikose, auch Anklänge von Artischoke und Haselnuss sind auszumachen. Der Abgang ist - der Säure sei Dank - knackig und langanhaltend sowie leicht mineralisch. Im Finale lässt sich etwas frühreife Pflaume finden.

    Mit 13% vol. Alkohol ist er - wie erwartet - kräftig und passt damit gut in die nun länger werdenden Nächte. Mit 4,7 Gramm / Liter Restzucker ist er im mittleren Bereich von "trocken" ausgebaut, und so lautet folgerichtig die Empfehlung der Schäufeles: "Auch die asiatische Küche ergänzt er durch seine leichte Restsüße ausgezeichnet". Dem schließt sich der "kleine Weintipp" an: Ein hervorragender Begleiter zu Hähnchen süß-sauer! Am Abend ihn einfach einmal zu Butterbrezeln genießen! Für 7,90 Euro (Stand: September 2016) erhält man einen schönen Biowein (wohlgemerkt: eine Spätlese!), den man sich durchaus auch als Mitbringsel zum so langsam nahenden Weihnachtsfest vormerken kann.

    Zu beziehen ist unser kleiner Weintipp des Monats beim ökologischen Weingut Kelterhof in Großvillars oder in der Vinothek in Oberderdingen.


    Haben Sie Fragen oder Anregungen rund um die Oberderdinger bzw. Großvillarser Weine? Der "kleine Weintipp" ist per email unter weintipp@oberderdingen.de erreichbar.


    Herzlichst, ihr

    Martin
     

    Der nächste kleine Weintipp erscheint am 15. November 2016.

  • Kleiner Weintipp ab 15.Oktober 2016: 2015 Chardonnay Kabinett Biowein trocken vom ökologischen Weingut Kelterhof
    2015 Chardonnay Kabinett Biowein trocken vom ökologischen Weingut Kelterhof

     

     

    Sehr geehrte Weinfreundinnen und Weinfreunde,


    ein filigraner und zugleich kräftiger Bio-Chardonnay!

     

    Mit seinem 2015er Chardonnay Kabinett trocken betreibt Armin Schäufele zunächst ein klein wenig Understatement: Er hat seinen 2015er Chardonnay als Kabinettswein im Programm, in Wirklichkeit aber ist er eine Spätlese, die kräftig und trocken, aber nicht "staubtrocken" ausgebaut worden ist. Der Kelterhof'sche Chardonnay kommt in der bekannten hellgrünen 0,75er-Bordeaux-Flasche mit schwarzem Longcap-Schraubverschluss und dem bekannten geschwungenen Etikett des ökologischen Weinguts, bei dem sich rechts oben in der Ecke das dezente grüne DE-ÖKO-022-Logo der deutschen Landwirtschaft befindet.

     

    Einmal eingeschenkt, zeigt er im Glas das für diese Rebsorte typische Strohgelb. Vor der Verkostung sei auf die Angaben der Schäufeles verwiesen, die da schreiben: "...Duft von Melonen und exotischen Früchten." Und in der Tat: Im Bukett zeigen sich Aromen von Grapefruit, ferner findet man auch frühreifen Pfirsich. Sein Geschmack ist kräftig und sehr vielfältig, er wirkt trockener als er ist, da er für einen Chardonnay relativ viel Säure (6,8 Gramm Säure / Liter) hat. So erkennt man Noten von frischem Heu, frühreifer Aprikose, auch Anklänge von Artischoke und Haselnuss sind auszumachen. Der Abgang ist - der Säure sei Dank - knackig und langanhaltend sowie leicht mineralisch. Im Finale lässt sich etwas frühreife Pflaume finden.

    Mit 13% vol. Alkohol ist er - wie erwartet - kräftig und passt damit gut in die nun länger werdenden Nächte. Mit 4,7 Gramm / Liter Restzucker ist er im mittleren Bereich von "trocken" ausgebaut, und so lautet folgerichtig die Empfehlung der Schäufeles: "Auch die asiatische Küche ergänzt er durch seine leichte Restsüße ausgezeichnet". Dem schließt sich der "kleine Weintipp" an: Ein hervorragender Begleiter zu Hähnchen süß-sauer! Am Abend ihn einfach einmal zu Butterbrezeln genießen! Für 7,90 Euro (Stand: September 2016) erhält man einen schönen Biowein (wohlgemerkt: eine Spätlese!), den man sich durchaus auch als Mitbringsel zum so langsam nahenden Weihnachtsfest vormerken kann.

    Zu beziehen ist unser kleiner Weintipp des Monats beim ökologischen Weingut Kelterhof in Großvillars oder in der Vinothek in Oberderdingen.


    Haben Sie Fragen oder Anregungen rund um die Oberderdinger bzw. Großvillarser Weine? Der "kleine Weintipp" ist per email unter weintipp@oberderdingen.de erreichbar.


    Herzlichst, ihr

    Martin
     

    Der nächste kleine Weintipp erscheint am 15. November 2016.

  • Kleiner Weintipp ab 15. September 2016: 2015 Silvaner von Weinbau Müller
  • Kleiner Weintipp #94:
  • Der kleine Weintipp: 2015 Gewürztraminer Spätlese ** edelsüß vom Weingut Kern:
  • Der kleine Weintipp: 2015 Grauburgunder Gutswein trocken vom Weingut Lutz: Der kleine Weintipp: 2015 Grauburgunder Gutswein trocken vom Weingut Lutz
  • Der kleine Weintipp: 2015 Riesling von Weinbau Steinmetz:
  • Weintipp Februar 2016: 2014 Portugieser-Muskateller Secco vom Weingut Hockenberg: Kleiner Weintipp ab 15. März 2016: 2014 Portugieser-Muskateller Secco vom Weingut Hockenberg
  • Weintipp Februar 2016: 2013 Lemberger Biowein trocken vom ökologischen Weingut Kelterhof:
  • Weintipp Januar 2016: Aktueller Tipp