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kleiner Weintipp

Aktueller Tipp

Lemberger 12|2 trocken von Amthof|12

Lemberger 12|2 trocken von Amthof|12

Sehr geehrte Weinfreundinnen und Weinfreunde,


ein im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneter trockener Lemberger!

 

Der Lemberger 12|2 von Amthof|12 wurde in der württembergischen Landesprämierung mit der Goldrand-Medaille ausgezeichnet. Der "kleine Weintipp" gratuliert den Weingärtnern Oberderdingen-Knittlingen von ganzem Herzen!

 

So kommt der Amthof|12'sche Lemberger in der eleganten schlanken dunkelgrünen Flasche mit silbergrau-goldenem Longcap-Schraubverschluss. Neu ist das Etikett: Wie mir die Geschäftsführerin Carmen Kosel erklärte, sind dort gerade die Höhenlinien des "Derdinger Horns" abgebildet: Genau von letzterem kommt dieser hübsche Lemberger her!

 

Einmal eingeschenkt, zeigt er im Glas ein kräftiges Brombeerrot. Im Bukett sind frühreife Pflaume und auch etwas grüne Paprika zu finden, ferner auch Schwarztee. Der Geschmack ist kräftig, er erinnert an schwarze Johannisbeere und auch etwas Sauerkirsche. Für einen Lemberger ist der Abgang erstaunlich knackig, man kann etwas Orange erkennen. Das Finale schließlich ist samtig, es lassen sich Brombeere auch auch ein klein wenig weißer Pfeffer ausmachen.

Die Produktlinie 12|2 von Amthof|12 ist die mittlere ihrer drei 12|3, 12|2 und 12|1. Sie steht für gehobenen Genuss, wie sich unschwer an diesem gelungenen Lemberger erkennen lässt. Mit 13% vol. Alkohol ist er Lemberger-typisch kräftig, seine 4,2 Gramm pro Liter Restzucker geben ihm eine elegante Fruchtigkeit und sind somit genau in der Mitte des Bereichs "trocken". Die 5,3 Gramm pro Liter Säure verleihen ihm die oben angesprochene Knackigkeit. In der nun anbrechenden Wildsaison ist er ein schöner Begleiter zu Reh oder auch zu Wildhase. Am Abend genießt er sich schön zu einem Wildschinken. Für 8,95 Euro (Stand: Oktober 2026) erhält man einen schönen Lemberger, der mit seiner Herkunft vom "Derdinger Horn" ganz dem Motto von Amthof|12 folgt: "Heimat in Flaschen"!

Zu beziehen ist unser kleiner Weintipp des Monats bei Amthof|12) in Oberderdingen.


Haben Sie Fragen oder Anregungen rund um die Oberderdinger bzw. Grossvillarser Weine? Der "kleine Weintipp" ist per email unter mailto::weintipp@oberderdingen.de erreichbar.


Herzlichst, Ihr

Martin
 

Der nächste "kleine Weintipp" erscheint am 1. Dezember 2026.


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Hier im Archiv finden Sie die vorhergehenden Tipps der vergangenen Monate:

Archiv 2026
  • Weintipp Oktober 2026: Amtsschreiber-Cuvée Edition trocken vom Weingut Lutz
  • Weintipp September 2026: 2025 Spätburgunder rosé trocken vom Erlebnisweingut Kern
  • Weintipp August 2026: Cuvée Aschinger rosé 2023 trocken von Weinbau Steinmetz
  • Weintipp Juli 2026: Rosé Saigner trocken vom Weingut Hockenberg
  • Weintipp Juni 2026: Donauriesling trocken Biowein vom Weingut Jan Müller
  • Weintipp Mai 2026: 2024 Silvaner Edition trocken vom Weingut Lutz
  • Weintipp April 2026: 2025 Sauvignon Blanc trocken Biowein vom ökologischen Weingut Vinçon-Zerrer
  • Weintipp März 2026: Grauburgunder trocken vom Weingut Hockenberg
  • Weintipp Februar 2026: Cuvée "Über den Dingen rot" trocken von Amthof|12
  • Weintipp Januar 2026: Secco rosé Biowein vom Weingut Jan Müller
    Secco rosé Biowein vom Weingut Jan Müller

    Sehr geehrte Weinfreundinnen und Weinfreunde,


    ein hervorragend gelunger Bio-Rosé-Secco für die "Fünfte Jahreszeit"!

     

    Jan Müller vom gleichnamigen Großvillarser Weingut - allerdings besser bekannt unter dem Namen "Waldenserbesen" - hat mit seinem Secco rosé nicht nur einen richtig leckeren Secco kreiert, sondern das Auge trinkt hier ebenfalls mit: Die Farbe ist einfach genial!

     

    Dementsprechend kommt er in der glasklaren Flasche, die seine tolle helle Lachsfarbe - schon ein klein wenig in Richtung Rotgold gehend - optimal zur Geltung kommen lässt. Auf ihr ist das altbekannte schlichte Müller-Etikett mit dem symbolischen freien Besenstuhl zu sehen. Wie immer ziert das DE-ÖKO-022-Logo für ökologisch-nachhaltigen Weinbau zurückhaltend das Rückenetikett. Mit einem für einen Perlwein standesgemäßen Zischen ist der kupferfarbene Longcap-Schraubverschluss geöffnet. Da ein Secco definitionsgemäß weniger Druck und damit weniger Perlage als ein Sekt enthält - beim Secco sind es maximal 2,5 Bar, beim Sekt dagegen in der Größenordnung von deren 6 - empfiehlt es sich, ihn vorsichtig einzuschenken.

     

    Das Bukett des Müller'schen Secco ist sehr dezent, es ist Kirsche und auch etwas Erdbeere erkennbar. Im unkomplizierten Geschmack findet man Himbeere, Kirschdrops und auch ein klein wenig Muskatnuss (Tipp: Secco etwas länger im Mund belassen). Der Abgang ist fruchtig und weich, auch hier ist Himbeere auffindbar. Im Finale schließlich sind leichte Gewürzaromen.

    "Es ist ein Secco aus Spätburgunder mit einem kleinen Anteil von Muskattrollinger", erklärte mir Jan Müller, als wir uns über seinen hübschen Secco unterhielten. "Weil der Muskattrollinger-Anteil aber so gering ist, habe ich es nicht auf das Etikett geschrieben." Aha! Damit erklären sich die Muskatnuss- und Gewürznoten aus der Verkostung: Das ist genau der Muskattrollinger! In Gänze hat der Secco-rosé aus dem Hause Jan Müller 11% vol. Alkohol. Mit 12 Gramm pro Liter Restzucker ist er am unteren Ende von "halbtrocken" ausgebaut. Seine 5,9 Gramm pro Liter Säure verleihen ihm eine dezente Frische. Zu den närrischen Tagen trinkt man ihn am besten mit viel guter Laune in geselliger Runde - optimal ist er natürlich an einem ausgelassenen Mädelsnachmittag oder -abend. Und so süffig, wie er ist, hat man am besten noch eine zweite Flasche griffbereit! Für 8,50 Euro (Stand: Dezember 2025) erhält man einen tollen Bio-Secco, den man gerne einmal wieder trinkt.

    Zu beziehen ist unser kleiner Weintipp des Monats beim Weingut Jan Müller im Waldenserbesen Vinçon-Müller in Großvillars.

    Haben Sie Fragen oder Anregungen rund um die Oberderdinger bzw. Großvillarser oder Flehinger Weine? Der "kleine Weintipp" ist per email unter mailto::weintipp@oberderdingen.de erreichbar.



    Herzlichst, Ihr  
    Martin


    Der nächste kleine Weintipp erscheint am 1. Februar 2026.