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kleiner Weintipp

Aktueller Tipp

Rosé Saigner trocken vom Weingut Hockenberg

Rosé Saigner trocken vom Weingut Hockenberg

Sehr geehrte Weinfreundinnen und Weinfreunde,

eine pfiffige Rosé-Cuvée für die lauen Sommerabende!

 

Das Flehinger Weingut Hockenberg wartet hierzu via seines 2023er Rosé Saigner trocken mit einer gelungenen Rosé-Kreation auf, die wahrlich nicht alltäglich ist.

 

Und bereits nicht alltäglich für einen Rosé ist dessen Farbe:

Ein vergleichsweise dunkles Rosé, fast schon ein wenig in Richtung Zinnoberrot gehend. Und stilecht kommt der Hockenberg'sche Rosé Saigner in der glasklaren schlanken 0,75er-Flasche, die genau dieses tolle Dunkelrosé optimal zur Geltung kommen lässt!

 

Und "Saigner" ist auch gleich das nächste Stichwort: Es prangt in dicken helblauen Lettern auf dem ansonsten bekannten creme-silberfarbenen Etikett und hebt sich somit gut sichtbar ab. Passend zum Etikett rundet ein silbergrauer Longcap-Schraubverschluss die optische Gesamtkomposition ab. Dieser ist mit einem kurzen Dreh geöffnet, und sogleich kann eingeschenkt werden.

 

Im Bukett findet man Himbeere und auch etwas frühreife Orange. Der Geschmack ist sommerlich-fruchtig, man erkennt ebenfalls Orange und auch wieder etwas Himbeere. Im Abgang sind Aromen von Fruchtdrops, das Finale ist mild und samtig (Tipp: Wein davor etwas länger im Mund belassen).

"Es ist eine Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Mitos, Merlot und Lemberger", erklärte mir Jens Maurer. Also auch hier: Nicht alltäglich! "Der Wein ist ein reiner Württemberger", fuhr Jens Maurer fort, der zusammen mit Christine Link das Flehinger Weingut betreibt.

 

Für ein Weingut, das sowohl Lagen in Württemberg, als auch in Baden bestellt, ist es nicht selbstverständlich, dass eine Cuvée aus vier Rebsorten aus demselben Anbaugebiet kommen - denn Württemberg ist formaljuristisch Weinanbaugebiet A, Baden dagegen Weinanbaugebiet B und unterliegt somit anderen Qualitätsanforderungen. Mit 12,5% vol. Alkohol ist er für einen Sommerwein eher schon etwas kräftig, dazu in der Mitte des Bereichs "trocken" ausgebaut.

 

Für einen Rosé kommt er recht mild, worüber viele nicht unglücklich sind. In Gänze lag sein Grundwein im oberen Kabinettsbereich. An den nun langen Sommerabenden ist der Hockenberg'sche Saigner natürlich ein schöner Begleiter zu gegrillten Garnelen oder auch zu gegrilltem Lachs. Zum Sundowner empfiehlt sich der Genuss mit Cräckern. Das Weingut ruft 7,20 Euro für diesen hübschen Wein auf (Stand: Juni 2026), was auf jeden Fall okay ist!

Zu beziehen ist unser kleiner Weintipp des Monats direkt bei dem Weingut Hockenberg in der Attenbergstraße in Flehingen oberhalb der Straßenbahn-Haltestelle "Oberderdingen-Flehingen", sowie im Web-Shop des Weinguts.

Haben Sie Fragen oder Anregungen rund um die Oberderdinger, Grossvillarser oder Flehinger Weine? Der "kleine Weintipp" ist per email unter mailto::weintipp@oberderdingen.de erreichbar.


Herzlichst, ihr

Martin
 

Der nächste "kleine Weintipp" erscheint am 1. September 2026.

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Hier im Archiv finden Sie die vorhergehenden Tipps der vergangenen Monate:

Archiv 2026
  • Weintipp Juni 2026: Donauriesling trocken Biowein vom Weingut Jan Müller
  • Weintipp Mai 2026: 2024 Silvaner Edition trocken vom Weingut Lutz
    2024 Silvaner Edition trocken vom Weingut Lutz

    Sehr geehrte Weinfreundinnen und Weinfreunde,

    ein schöner Silvaner zu weißem Spargel! Manuel Lutz vom gleichnamigen Oberderdinger Weingut hat mit seinem 2024er Silvaner "Edition" trocken eine schöne Spätlese kreiert, die einfach hervorragend mit klassischem weißen Spargel an einer Sauce Hollandaise harmoniert.

     

    Der Lutz'sche Silvaner kommt in der schlanken dunkelgrünen Flasche mit dem bekannten Etikett, auf dem die Amtsschreiberei abgebildet ist. Mit einem kurzen Dreh ist der schwarze Longcap-Schraubverschluss geöffnet. Diesen ziert eine goldfarbene Lutz-Aufschrift. Im Glas zeigt der Silvaner ein zartes Strohgelb.

     

    Das Weingut charakterisiert ihn mit den Worten: "Ein Silvaner mit ausgezeichneten Fruchtaromen von Pfirsich, Quitte, Heu, Grapefruit und Zitronenschale. Die mineralische Note, die feine Säure und die strohgelben Farbreflexe geben ihm das Besondere."

     

    Stark! Und in der Tat: Sein Bukett ist intensiv, man erkennt Apfel und etwas Heu. Die Quitte findet sich im Geschmack deutlich wieder, die Grapefruit ist im Abgang präsent (Tipp: den Wein davor etwas länger im Mund belassen). Das Finale schließlich ist kräftig und bringt Aromen von genau besagter Zitronenschale und auch etwas Pfeffer.

    "Der Weinberg ist über 40 Jahre alt", ließ mich Manuel Lutz wissen, "aber wir haben es nicht auf das Etikett geschrieben." Wow! Das sind wirklich alte Reben! Seine 13% vol. Alkohol machen ihn kräftig, mit 7,1 Gramm pro Liter Restzucker ist er im oberen Bereich von "trocken" ausgebaut. Damit erscheinen seine 5,2 Gramm pro Liter Säure eher dezent.

     

    Wie eingangs erwähnt, ist er gerade auch wegen besagter Kräftigkeit in Verbindung mit der merklichen Restsüße ein toller Begleiter zu klassischem Spargel an einer Sauce Hollandaise. Auch zu gegrillter Pute passt er wunderschön. Abends trinkt er sich gut zu Cräckern oder auch zu einer grünen Salad Bowl. Das Weingut Lutz ruft 9,80 Euro für diese sehr gelungene heimische Weißwein-Spätlese aus alten Reben auf: Das ist auf jeden Fall fair bepreist!


    Zu beziehen ist unser kleiner Weintipp des Monats beim Weingut Lutz (www.weingutlutz.de) in Oberderdingen oder auch in seinem Web-Shop (weinshop-lutz.de).


    Haben Sie Fragen oder Anregungen rund um die Oberderdinger bzw. Großvillarser Weine? Der "kleine Weintipp" ist per email unter mailto::weintipp@oberderdingen.de erreichbar.


    Herzlichst, Ihr

    Martin

    Der nächste "kleine Weintipp" erscheint am 1. Juni 2026.


  • Weintipp April 2026: 2025 Sauvignon Blanc trocken Biowein vom ökologischen Weingut Vinçon-Zerrer
  • Weintipp März 2026: Grauburgunder trocken vom Weingut Hockenberg
  • Weintipp Februar 2026: Cuvée "Über den Dingen rot" trocken von Amthof|12
  • Weintipp Januar 2026: Secco rosé Biowein vom Weingut Jan Müller